Totenweg
 - Romy Fölck - Hörbuch

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9,99

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Hörbuch (Download)
Krimis
467 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-8612-4
Ersterscheinung: 23.02.2018

Totenweg

Teil 1 der Serie "Elbmarsch-Krimi"
Gelesen von Michael Mendl

(113)

Eine junge Polizistin. Ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie — außer dem nie aufgeklärten Mord an einem jungen Mädchen. Für ihn ist es ein Cold Case, der ihn bis heute nicht loslässt. Für sie: ein Alptraum ihrer Kindheit. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen — bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt …  

Rezensionen aus der Lesejury (113)

Suzi Suzi

Veröffentlicht am 02.11.2020

Spannendendes und fesselndes Leseerlebnis

Als Frida den Anruf ihrer Mutter erhält, dass ihr Vater nach einem Überfall mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegt, kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück - und damit zu den Erinnerungen, die sie Jahren ... …mehr

Als Frida den Anruf ihrer Mutter erhält, dass ihr Vater nach einem Überfall mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegt, kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück - und damit zu den Erinnerungen, die sie Jahren flüchten lies: den Mord an ihrer Freundin Marit, der immer noch nicht aufgeklärt werden konnte. Wieder zurück muss sie ebenfalls rasch feststellen, dass der Hof ihres Vaters kurz vor dem Ruin steht - und ein potentieller Käufer schon am Hoftor steht.
Auch für Kommissar Bjarne Havenkorn ist der ungeklärte Mord, den er auf eigenes Versagen zurückführt, ein Wendepunkt in seinem Leben.
Romy Fölck gelingt es hervorragend den Leser auf überzeugend passende, aber falsche Spuren zu lenken, so das zahlreiche Dorfbewohner als Täter in Betracht kommen. Gleichzeitig erzeugt der Szenenwechsel der verschiedenen Zeitebenen bzw. Erinnerungen für ein unglaublich spannendendes und fesselndes Leseerlebnis, das in einem sehr stimmigen Ende mündet.
Klare Leseempfehlung und bestimmt nicht mein letztes Buch dieser Autorin!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

joe63 joe63

Veröffentlicht am 25.10.2020

Spannenderer Krimi

Was für ein tolle Kimi. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so gebannt war ich von der Story.

Die Geschichte dreht sich um eine junge Polizistin und ein Kriminalhauptkommissar kurz vor ... …mehr

Was für ein tolle Kimi. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so gebannt war ich von der Story.

Die Geschichte dreht sich um eine junge Polizistin und ein Kriminalhauptkommissar kurz vor der Pensionierung. Nichts verbindet sie in ihrem Beruf, nur ein nie aufgeklärten Mord in der Kindheit der jungen Polizistin. Der ein Albtraum für sie war. Denn sie fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt.

Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere und die Landschaft sind sehr gut darbestellt. So dass man sich alles gut vorstellen kann. Besonders Frieda die Tochter der Apfelbauern und junge Polizistin gefällt mir sehr gut. Die Story ist von Anfang an bis zum Ende durchgehend spannend geschrieben. Sie schafft es sogar noch einmal am Ende die Spannung zu erhöhen. Ich bin begeistert wie die Autorin die Geschichte von damals mit der heute verbinden kann. Besonders der Schluss hat mich total begeistert, da ich mit dem Ergebnis nicht so gerechnet habe.

Dies ist der erst von bisher drei Bänden. Ich bin mir sicher das ich die anderen beiden Bücher bald auch noch lesen werden. Denn die Autorin hat mich total begeistert.

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KaRo111 KaRo111

Veröffentlicht am 20.10.2020

Gänsehaut und Lese-Sucht vorprogrammiert!

Hallo ihr Lieben!

Nach einer viel zu langen Zeit habe ich es endlich wieder geschafft ein Buch zu lesen. Ich muss ehrlich zugeben, dass, es schon lange in meinem Schrank stand, bevor ich es endlich zur ... …mehr

Hallo ihr Lieben!

Nach einer viel zu langen Zeit habe ich es endlich wieder geschafft ein Buch zu lesen. Ich muss ehrlich zugeben, dass, es schon lange in meinem Schrank stand, bevor ich es endlich zur Hand genommen habe.

In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida Paulsen brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma.
Ein Mordversuch?
Frida kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, mit denen die sie kaum Kontakt hatte. Dort trifft sie auch Kriminalhauptkommissar Haverkorn wieder. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord n Fridas besten Freundin Marit, die im alten Viehstall am Totenweg erdrosselt wurde.
Der Täter wurde nicht gefunden.
Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen den Deiche, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte.

Obwohl die Hauptperson eine ganz andere Persönlichkeit hat, als ich, konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren.
Ihr unermüdlicher Ehrgeiz, das Wegstoßen des Kollegens mit dem sie seit einer Weile eine Affäre hat und das schwierige Verhältnis zu ihren Eltern. Auch der vorlaufend bruchstückhafte Informationsfluss, über ihre Vergangenheit und die Geschehnisse nach dem Mord an ihrer besten Freundin Marit lassen ihre Verhaltensweisen sinnvoll erscheinen und lassen die Zusammenhänge nach und nach zu.

Auch über des Denken und private Handeln des Kommissar Haverkorn wir der Leser ziemlich ausführlich ins Bilde gesetzt.
Er ist das Klischee des Kommissars, der einen ganz besonderen Fall nicht hatte lösen können, weshalb ihn dieser bis zum heutigen Tage verfolgt.
Ein kompetenter Ermittler, der schon damals den richtigen Riecher hatte, durch die Lügen der Dorfbewohner den richtigen Täter jedoch nie dingfest machen konnte.
Außerdem wird auch bei ihm schnell klar, woher die Selbstzweifel und der große Wunsch nach Aufklärung dieses Falles kommen und auch, warum er sich geradezu in seinen Job stürzt, obwohl ihm ein paar Tage auf der Couch sehr gut tuen würden.

Und genau aus diesem Grund versteht er sich so gut mit der inzwischen erwachsenen Frida.
Leider ist die Wahrheit in dem Fall nicht so leicht herauszufinden und es passieren noch mehr Morde, bis Frida, Kommissar Haverkorn und das Sonderkommando auf den Täter kommen!


Meine Meinung:
In meinem ganzen Leben habe ich noch nicht ein Buch zu Ende gelesen, was mir nicht gefallen hat.
Trotzdem nehmen mich die Geschichten oft nicht mit oder geben mir durch Haufen an Informationen nicht die Möglichkeit meiner Fantasie freien Lauf zu lassen.
Bei diesem Kriminalroman war ich durchweg super zufrieden. Die Geschehnisse, die Geheimnisse und auch der potentielle Mörder werden nicht sofort preisgegeben und es in den Lese-Pausen genug Zeit wild rum zu spekulieren, sich einen eigenen Täter "zu basten" und einen logischen Tathergang auszumalen. Außerdem kommen zwischendrin immer wieder ungeahnte Informationen hinzu, die das ganze nur noch mehr anfeuern.
Gleich am folgenden Tag, nachdem ich dieses Buch durchgelesen hatte, habe ich mir den folgenden Band geholt und hoffe, dass er genauso gut ist.
Solltet ihr also auf Spannung pur, das Leben auf dem Land, vertrackte Lösungswege und das Anregen der eigenen Fantasie stehen, ist dieser Roman genau das Richtige für euch!

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Spannungsjaegerin Spannungsjaegerin

Veröffentlicht am 17.08.2020

Ein gelungener spannender Krimi

Meinung:
Der Reihe habe ich bis vor kurzem keine große Beachtung geschenkt. Richtig aufmerksam bin ich durch den dritten Band geworden, das vor kurzem Release gefeiert hat. Die Cover sind wie ich finde ... …mehr

Meinung:
Der Reihe habe ich bis vor kurzem keine große Beachtung geschenkt. Richtig aufmerksam bin ich durch den dritten Band geworden, das vor kurzem Release gefeiert hat. Die Cover sind wie ich finde ein Hingucker. Bis jetzt passen alle Bände zusammen und haben für mich etwas harmonisches zusammen, auch wenn es sich um eine Krimireihe handelt.
Totenweg war der erste Krimi seit längerem für mich (ja auch bei meinem Blog Namen ;)) Ich habe eher bei den Thrillern herum getümpelt. Krimis sind da ja eher etwas harmloser...

Der Klappentext hört sich sehr interessant an. Es geht um Friede, die ihren Weg als Polizistin beschreitet. Dennoch hat die taffe Frau, die sie mittlerweile geworden ist, einen Schatten in der Vergangenheit, der sie einholt.
Unerwartet wird ihr Vater zusammen geschlagen und Frieda begibt sich in den Ort, wo sie aufgewachsen ist. Dort lauert der nie aufgeklärte Fall auf sie. Ein Cold Case um ihre Freundin, die vor achtzehn Jahren ermordet wurde. Frieda kennt den Täter, hält dies aber vor dem Kriminalhauptkommissar Haverkorn, der damals ermittelt hat und den dieser Fall auch nach all den Jahren nicht loslässt, geheim.
Nach achtzehn Jahren treffen Frieda und Haverkorn zusammen und das wiedersehen verläuft anders als es sich beide jemals hätte auch nur annähernd vorstellen können.

Das schreit doch schon nach vielen Geheimnissen die gelüftet werden wollen!
Es beginnt eigentlich ohne Umschweifen und Frieda erfährt von ihrem Vater der Niedergeschlagen wurde. Zu Beginn lernt man Frieda als eine sehr fokussierte Frau kennen, die weiß welchen Weg sie gehen möchte. Doch der Anruf ändert alles. Sie muss gleich mit mehreren Problemen fertig werden. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse.
Frieda hat mir direkt sehr gut gefallen. Für mich ist sie sehr authentisch und passt sehr gut in die Geschichte.
Auch Haverkorn, dem der ungelöste Fall von der ermordeten Marit, auch nach Jahren, nicht zur Ruhe kommen lässt, hat mir gut gefallen.
Beide sind authentisch und mal eben nicht solche Überflieger. Auch Haverkorn hat Privat sehr zu kämpfen. Dies hängt ein bisschen mit dem alten Fall zusammen, aber auch irgendwie nicht.
In dem ersten Band sind die beiden noch kein Team und gerade da Frieda irgendwie in den Fällen mit verwickelt ist, arbeiten die beiden eher gegeneinander, als miteinander.

Im Nachhinein finde ich das "Totenweg" kein sehr typischer Kriminalroman ist, da Frieda und Haverkorn eher nicht die typischen Ermittlungsarbeiten leisten. Eher kommt ihnen die Lösung durch Zufall näher. Dennoch konnte mich dieser Krimi sehr fesseln, überraschen und hat mir sehr viel Spaß beim lesen bereitet.
Romy Fölck wartet mit einer sehr spannenden Geschichte auf den Leser, der auf jeder Seite unterhält.
Beim lesen habe ich mich sehr wohl gefühlt und die Spannung hat nie wirklich nachgelassen, bis zur letzten Seite.
Sprachlich und Inhaltlich ein sehr angenehmer und abgerundeter Krimi.

Fazit:
In dem Fall um Marit ist Frieda persönlich verwickelt. Sie kennt den Mörder traut sich jedoch nicht, die Wahrheit zu sagen. Während Haverkorn mit dem Fall von vor achtzehn Jahren zu kämpfen hat, muss er sich mit Privaten Problemen Rumschlagen, aber auch bei der hartnäckigen Frieda durchkommen.
Der persönliche Aspekt der beiden, bringt dem Leser den Krimi näher und die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Deswegen freue ich mich schon auf Band 2, der wieder einen persönlichen Touch verspricht. Ich hoffe und bin gespannt ob Frieda und Haverkorn, von Band zu Band mehr zusammen schweißen.
Im gesamten kann ich sagen, das es ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Krimireihe ist. Spannend und sehr unerwartend. Eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Kat_Kunterbunt Kat_Kunterbunt

Veröffentlicht am 16.06.2020

Ein fesselnder Kriminalroman <3

Frida's Vater wird brutal zusammengeschlagen. Gegen ihren Willen muss sie also zurück zu dem Apfelhof ihrer Eltern, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen. Frida kehrt nicht gerne in ihre Heimat zurück. ... …mehr

Frida's Vater wird brutal zusammengeschlagen. Gegen ihren Willen muss sie also zurück zu dem Apfelhof ihrer Eltern, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen. Frida kehrt nicht gerne in ihre Heimat zurück. Zu stark sind die Erinnerungen an den Tag als sie ihre beste Freundin Marit tot im alten Viehstall aufgefunden hat. Erdrückend ist ihr schlechtes Gewissen weil sie Marit's Mörder kannte und nie ein Wort verraten hat....
Die Vergangenheit holt sie ein und in ihrem Heimatort passiert ein Unglück nach dem nächsten!
Frida ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die aktuellen Geschehnisse, mit Marit's Tod und der Vergangenheit zusammenhängen.....


Mein Fazit:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Frida und Bjarne Haverkorn erzählt. Einige Abschnitte enden dadurch mit kleinen Cliffhangern. Der schreibstil ist sehr flüssig, atmosphärisch, fesselnd und bildhaft. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es mangelt weder an Spannung noch an einigen Wendungen <3-) Die erschaffen Atmosphäre war oft düster und ein wenig schaurig. Das fand ich echt gut :-)
Mir hat auch sehr gut gefallen das es nicht nur um die Ermittlungen geht sondern das auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielen!
Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und man konnte zu jedem einzelnen eine Bindung aufbauen :-)
Die ganze Geschichte war aber trotz der vielen Wendungen ein wenig vorhersehbar.
Ich hatte schnell 3 verdächtige im Auge und einer davon war es dann auch :-D Das tut dem Buch aber keinen Abbruch!
Zum Ende hin gab es dann nochmal einen richtigen Showdown :-O <3-)
Ich finde es ist ein absolut gelungener und sehr lesenswerter Kriminalroman!
Absolute Empfehlung!!!
Ich veregeb 4/5 Sterne

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Video

Romy Fölck im Interview zu Ihrem Kriminalroman "Totenweg"

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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Sprecher

Michael Mendl

Michael Mendl studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen und ist einer der profiliertesten männlichen Charakterdarsteller Deutschlands. Nach zahlreichen renommierten Theaterengagements entdeckte ihn das Fernsehen erst mit 45 Jahren. Mendls Charisma und seine sensiblen Figurenportraits prägen mehr als 200 Fernsehspiele und Filme. Hörbuchproduktionen und Charityprojekte ergänzen sein umfangreiches und erfolgreiches Werk.

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