Die edle Kunst des Mordens
 - Alex Wagner - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Krimis
335 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5577-2
Ersterscheinung: 29.06.2018

Die edle Kunst des Mordens

Clara Annerson ermittelt
Kriminalroman

(28)

Wie begeht man den perfekten Mord? Clara Annerson braucht dringend Inspiration für ihren neuen Roman. Deswegen greift sie sofort zu, als sie die Einladung bekommt, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen - schließlich lässt es sich wohl kaum stimmungsvoller morden als inmitten von Kunstschätzen. Dumm nur, dass einer der anwesenden Gäste das offenbar genauso sieht wie Clara: Kaum angekommen, stolpert die Autorin über eine  Leiche in der Bibliothek ...

Rezensionen aus der Lesejury (28)

Venatrix Venatrix

Veröffentlicht am 11.09.2018

Hat mich nicht vollends überzeugt

Die Autorin Clara Annerson ist von der Liebe enttäuscht und will deshalb in Zukunft statt Liebesromanen Krimis schreiben. Auf der Suche nach Inspiration und einem geeigneten Ort, trifft sie im Kunsthistorischen ... …mehr

Die Autorin Clara Annerson ist von der Liebe enttäuscht und will deshalb in Zukunft statt Liebesromanen Krimis schreiben. Auf der Suche nach Inspiration und einem geeigneten Ort, trifft sie im Kunsthistorischen Museum auf Raffael, einen Eventmanager, der gerade eine Rätselrallye für Erwachsene veranstaltet. Clara wird zu einem Abendessen auf einem Schloss eingeladen. Doch statt einem gepflegten Wochenende in distinguierter Gesellschaft zu verbringen, stolpert Clara gleich am ersten Abend über die Leiche der Hausherrin Lavinia. Das Blöde ist nur, die Tote ist beim Eintreffen der Polizei genauso verschwunden wie der Hausherr.

Nachdem Lavinias Mann erschossen aufgefunden wird, ist für den Ermittler alles klar: Mord mit anschließendem Selbstmord. Dass Lavinias Leiche weiter verschwunden bleibt, ist für die Polizei scheinbar nicht von Belang.
Clara kommt das alles recht seltsam vor und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Meine Meinung:

Leider hat mich das Buch nicht vollends überzeugt. Das beginnt schon damit, dass die Polizeiarbeit sehr oberflächlich beschrieben wird. Der Ermittler wirkt desinteressiert. Das ist wenig glaubhaft für mich. Ich kenne einige Polizisten und die nehmen ihre Arbeit wirklich ernst.

Claras Recherchen wirken dilettantisch und wenig zielführend. Dass sie aufgrund des Verhaltens ihres zahmen (?) Kolkraben die zündende Idee bezüglich des Mörders hat, mag zwar witzig erscheinen, ist aber recht fragwürdig.

Die Charaktere erscheinen mir ein bisschen flach.

Der Krimi lässt sich leicht lesen. Als Strandlektüre für einen heißen Sommernachmittag ist das Buch gut geeignet.

Fazit:

Ein netter Cosy-Krimi, der mich persönlich aber nicht überzeugt hat.

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Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 05.08.2018

Miss Marple lässt grüßen

Zum Klappentext:
Wie begeht man den perfekten Mord? Clara Annerson braucht dringend Inspiration für ihren neuen Roman. Deswegen greift sie sofort zu, als sie die Einladung bekommt, ein paar Tage auf einem ... …mehr

Zum Klappentext:
Wie begeht man den perfekten Mord? Clara Annerson braucht dringend Inspiration für ihren neuen Roman. Deswegen greift sie sofort zu, als sie die Einladung bekommt, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen - schließlich lässt es sich wohl kaum stimmungsvoller morden als inmitten von Kunstschätzen. Dumm nur, dass einer der anwesenden Gäste das offenbar genauso sieht wie Clara: Kaum angekommen, stolpert die Autorin über eine Leiche in der Bibliothek.

Mein Leseeindruck:
Ich durfte dieses wunderbare Buch in einer Leserunde lesen und es hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin kannte ich bisher noch nicht, aber da mir die Geschichte und der wunderbare leichte Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, werde ich sie im Auge behalten. Die Handlung hat mich ein wenig an Miss Marple erinnert. Die Protagonistin wurde sehr gut beschrieben und kommt sympathisch rüber, wenn sie auch mehr als neugierig ihre Nase überall mit reinstecken muss. Aber das macht wohl das gewisse Extra der Handlung aus und es ja dadurch auch spannend. Durch die unterhaltsame und wie gesagt, auch spannende Handlung mit ihren interessanten Details, kommt man rasch durch das Buch und kann unterhaltsame Lesestunden genießen.

Mein Fazit:
Toller Einstieg in eine vielversprechende Krimireihe, die mit Sicherheit etwas für die Freunde von Agatha Christie sind, da die Protagonistin ein wenig an Miss Marple erinnert. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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fabulanta fabulanta

Veröffentlicht am 05.08.2018

Auftakt einer neuen Krimireihe

Es ist einfach zu warm, bei nahe hätte ich das Cover von einem anderen Buch genommen. “Die edle Kunst des Mordens” habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lesejury.de gelesen. Vielen Dank für die Bereitstellung ... …mehr

Es ist einfach zu warm, bei nahe hätte ich das Cover von einem anderen Buch genommen. “Die edle Kunst des Mordens” habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lesejury.de gelesen. Vielen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplar. Da mich das Cover angesprochen hat und die Leseprobe mich neugierig gemacht habe, musste ich einfach an der Leserunde teilnehmen.

Clara Annerson schreibt eigentlich Liebesromane aber es muss eine neue Inspiration her, daher beschließt sie einen Krimi schreiben wollen. Als sie Recherche Zwecken ins Museum geht, trifft sie auf Raffael (ich bin immer über die “ff” Schreibweise gestolpert, ich bevorzuge immer die “ph” Weise aber das ist wie immer eine Frage des Geschmacks) und seinen Club. Daher ist erfreut, dass sie Wochenende auf einem Schloss verbringen darf. Bereit am ersten Abend stolpert sie über eine Leiche, doch bevor die Polizei kommt, verschwindet die Leiche und der Hausherr ergreift die Flucht. Am nächsten Tag wird der Mann des Todesopfer erschossen aufgefunden. Doch ist es so einfach, dass Lavinia von ihrem Mann ermordet wurde und dieser dann anschließend den Freitod wählt. Clara Annerson kommt das alls sehr Spanisch vor und sie beginnt zu ermitteln. Von der Grundidee erinnert die Handlung an die Fälle von Miss Marple. An der Stelle wo Jane Marple systematisch vorgeht, in dem sie von Person y auf Person x schließt, wirkt das Vorgehe von Clara sehr tölpelhaft. Clara kann den Fall lösen, in dem sie das Verhalten ihres Raben beobachtet und daraus ihre Schlüsse ziehen kann. Diese Wendung kam doch sehr abrupt und wirkte auf mich sehr unglaubwürdig, auch die einzelnen Charaktere werden sehr klischeehaft beschrieben. So Raffael, der ihr, einer völlig fremden Person, sein 100.000 € Wagen einfach so ausleiht.. Der Schreibstil las sich einigermaßen flüssig aber so richtig konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Das Buch hatte ein rundes Ende aber es kam mir zu überhastet. Wer gerne Cosy Krimis liest, wird dieses Buch sicher auf gerne lesen. Es ist das perfekte Buch für einen Tag am Strand.

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Schmunzlmaus Schmunzlmaus

Veröffentlicht am 01.08.2018

Netter Krimi mit überraschender Auflösung

Clara Annerson ist eine von der Liebe enttäuschte Liebesromanautorin, die sich jetzt umorientieren möchte und jetzt gern Kriminalromane schreiben möchte. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für „ihren“ ... …mehr

Clara Annerson ist eine von der Liebe enttäuschte Liebesromanautorin, die sich jetzt umorientieren möchte und jetzt gern Kriminalromane schreiben möchte. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für „ihren“ Mord stolpert sie unverhofft selbst über eine Leiche und wird zu einer modernen und jungen Version von Miss Marple.

Das Buch ist in einem angenehm lockeren Stil geschrieben. Die Figuren sind hübsch gezeichnet und zum Teil ziemlich skurril, aber nicht übertrieben. Leider haben nicht alle Figuren gleich viel Tiefe und ein paar Figuren sind bloße Randerscheinungen, obwohl sie eine größere Rolle zu spielen scheinen.

Clara geht zwar in ihrer Ermittlerrolle auf und findet auch Unterstützung von unerwarteter Seite, aber sie geht zum Teil auch sehr naiv an ihre Ermittlung heran. Wenngleich das zum Teil nachvollziehbar ist, konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Die vollständige Auflösung des Falls kam für mich ziemlich überraschend, wobei ich einen Teil davon schon sehr früh vermutet hatte. Ganz toll fand ich, wie Clara tatsächlich auf die Lösung des Falls gestoßen ist.

Am Ende blieben leider noch einige Fragen ungeklärt und Randfiguren schienen zum Teil völlig überflüssig eingeführt worden zu sein. Außerdem gab es eine Liebesgeschichte, die nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Ich kann allerdings auch nachvollziehen, dass die Autorin ihrer von der Liebe enttäuschten Protagonistin eine positive Erfahrung beibringen möchte. Hoffentlich gewinnt diese Liebschaft in den nächsten Fällen noch an Bedeutung.

Alles in Allem ein angenehm zu lesender Krimi, der ein wenig an den Stil von Agatha Christie erinnert. Angenehm leicht zu lesen. Hat mich gut unterhalten und passt total in das Genre Cosy Crime.

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Ceciliasophie Ceciliasophie

Veröffentlicht am 01.08.2018

Kurzweiliger Krimi mit spannendem Plot und interessanten Charakteren

Clara Annerson hat als Autorin genug von Liebesromanen. Deswegen möchte sie sich nun dem Schreiben von Kriminalromanen widmen. Für Recherchezwecke begibt sie sich deshalb in ein Museum in Wien und stolpert ... …mehr

Clara Annerson hat als Autorin genug von Liebesromanen. Deswegen möchte sie sich nun dem Schreiben von Kriminalromanen widmen. Für Recherchezwecke begibt sie sich deshalb in ein Museum in Wien und stolpert dort in ein wahres Abenteuer. Denn vor Ort ist auch der sogenannte „Rudolfsbund“, der aus sehr unterschiedlichen Kunstliebhabern besteht. Kurzer Hand wird sie dazu eingeladen, bei der Eröffnung des Landsitzes von einem der Mitglieder dabei zu sein. Doch als dann in der Bibliothek eine Leiche gefunden wird, geht Claras kriminalistische Reise erst richtig los.

An sich lese ich nicht viele Krimis. Doch machte mich das Cover und der Titel neugierig und nach Beenden der Leseprobe war ich ganz hingerissen von diesem Buch.
Ich brauchte während der Prüfungsphase in der Uni einfach ein Buch, das mich ablenken und gut unterhalten konnte. Und genau das hat dieses Buch ganz wunderbar getan.
Clara und die restlichen handelnden Charaktere waren allesamt sehr toll beschrieben und authentisch dargestellt. Auch wenn ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, alle Charaktere voneinander zu unterscheiden, so legte sich das zum Glück im Laufe der Geschichte ganz schnell. Hier half mir auch sehr das beigefügte Personenverzeichnis, auf das ich tatsächlich zu Anfang viel und gerne zurückgegriffen habe.
Jede handelnde Person wies ganz eigene Charakterzüge auf, was ihr eine ganz eigene Tiefe und Einzigartigkeit verlieh. Vor allem auf der eher kurzen Länge des Buches ist das eine tolle Leistung der Autorin. Clara als Protagonistin gefiel mir ausnehmend gut und ich konnte mich in gewissen Punkten mit ihr identifizieren.
Der Plot war auch toll gestalten, ich habe wirklich öfters geraten, wer als Täter in Frage kommen würde und rätselte mit Clara mit. Erst zum Ende hin kristallisierte sich für mich ein Lösungsweg heraus, der auch tatsächlich der richtige war. Doch so lange im Ungewissen zu bleiben war toll gemacht von der Autorin!
Die eigentliche Art der Auflösung gefiel mir persönlich dann jedoch nicht so gut, es gab handlungstechnisch ein paar Elemente, auf die in meinen Augen hätte verzichtet werden können. Besonders gut gefallen hingegen haben mir die Gespräche und Diskussionen zwischen Clara und anderen Charakteren, wer als Mörder in Frage kommen würde. Diesen Schlagabtauschen folgte ich wirklich ganz gebannt.
Der Schreibstil gefiel mir auch. Die Geschichte hatte einen eher humoristischen und lockeren Beiklang und so fiel es mir sehr leicht, der Geschichte flott zu folgen, ja, ich verschlang die Kapitel gerade zu.
Das Cover und auch der Titel gefallen mir ausgesprochen gut.

Ich vergebe 3.5 Sterne. Es ist ein netter, kurzweiliger Krimi für Zwischendurch, der mich gut unterhalten konnte. Ich werde die Autorin definitiv weiter im Auge behalten!

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Autor

Alex Wagner

Alex Wagner - Autor
© Alex Wagner

Alex Wagner, geb. 1972, lebt in Wien. Ursprünglich Betriebswirtin, experimentierte sie sich durch die Jobwelt – von Private Banking und Versicherungsvertrieb über Coaching und Hypnose bis zu Weltretten bei Greenpeace. Derzeit schreibt sie an der Fortsetzung von Die edle Kunst des Mordens.

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