Die dreizehn Gezeichneten - Die Verkehrte Stadt
 - Christian Vogt - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Fantasy
607 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6102-5
Ersterscheinung: 29.03.2019

Die dreizehn Gezeichneten - Die Verkehrte Stadt

Roman
Band 2 der Reihe "Das Geheimnis der Zeichen"

(10)

Die Rebellion war erfolgreich. Die Sygnaer Bürger haben die Besatzer aus Aquintien aus der Stadt gejagt. Doch auch die dreizehn mystischen Urzeichen wurden aus den unterirdischen Katakomben befreit. Sie haben sich neue Träger gesucht, denen sie übernatürliche Fähigkeiten verleihen – und zwar sowohl unten den Sygnaer Bürgern als auch unter den feindlichen Soldaten. Während seine Kameraden die Verteidigung von Sygna organisieren, reist der Dichter Ismayl als Spion in die Hauptstadt des Feindes, um dort nach der Ursprungslegende der Urzeichen zu forschen ...

Rezensionen aus der Lesejury (10)

Fantasie-und-Traeumerei Fantasie-und-Traeumerei

Veröffentlicht am 26.04.2020

Viva la Revolution! Spannende Fortsetzung.

Nachdem mich der Einstieg in die Trilogie "Die 13 Gezeichneten" so sehr begeistern konnte, war klar, dass ich auch die Folgebände lesen möchte. "Die verkehrte Stadt" ist Teil 2 und eine nahezu perfekte ... …mehr

Nachdem mich der Einstieg in die Trilogie "Die 13 Gezeichneten" so sehr begeistern konnte, war klar, dass ich auch die Folgebände lesen möchte. "Die verkehrte Stadt" ist Teil 2 und eine nahezu perfekte Brücke von einem Auftakt zu einem Finale. Der Roman steckt voller Spannung, Gefahren, Geheimnissen und Gelegenheiten die Protagonistinnen und Protagonisten näher kennen und mögen zu lernen.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten drin in der Geschichte der Rebellion um die Stadt Sygna. Vor allem die Figuren haben sich sehr in mein Gedächtnis eingeprägt. Bereits gewobene Sympathien waren sofort wieder präsent und der Hass auf eine bestimmte Person, die so böse ist, und mit Vorliebe meine Hoffnungen zerstört, ist nach wenigen Minuten wieder aufgeflammt. Im Verlauf der Geschichte wird der Bezug zu den Charakteren durch Handlungen und Hintergrundwissen vertieft. Am Ende stelle ich fest, dass ich vielleicht manch eine*n falsch eingeschätzt habe...

Mir sticht wieder einmal ins Auge, dass Judith und Christian wert darauf legen, starke Frauen zu schreiben. Nicht die üblichen Weibchen, die sich irgendwann trauen ihre Meinung zu sagen, sondern wirklich starke Frauen, die sich politisch informieren, engagieren und ihren Weg gehen, obwohl ihnen viele Steine vor die Füße geworfen werden. Hier werden Vorbilder geschaffen, die zu eigenständigem Denken und Hinterfragen aufrufen.

Insgesamt empfinde ich "Die verkehrte Stadt" als Spiegel einer Politik, wie sie uns auch in der realen Welt begegnet. Es gibt verschiedene Gruppierungen und Gewerkschaften, die fadenscheinige Versprechen ausrufen, die versuchen Menschen zu ködern, um sie zu ihren eigenen Zwecken zu instrumentalisieren. Einige von ihnen lösen das Gefühl aus, etwas Gutes zu wollen, letztendlich bleibt aber doch irgendwer auf der Strecke und es stellt sich wieder einmal die Frage in welcher Form wir etwas ändern können, ohne über Leichen gehen zu müssen (siehe auch meine Rezi zu "Die 13 Gezeichneten").

Obwohl politische Schachzüge mehr Raum und mehr Raum einnehmen, ist "Die verkehrte Stadt" sehr kurzweilig. Komplex und mit vielen Denkanstößen, trotzdem flüssig zu lesen. Das liegt vermutlich an all den überraschenden Handlungen, an Wendungen, die mir die Fingernägel umkrempeln, an den Bildern, die Judith und Christian Vogt zeichnen und die ihren Roman so lebendig werden lassen, dass ich an der Seite von Elisabeda Eisenhammer um Gerechtigkeit kämpfen möchte. Komme was wolle.

In "Die 13 Gezeichneten. Die verkehrte Stadt" werden viele Fragen aufgeworfen. Ich hoffe sehr, dass diese alle im Finale "Der krumme Mann" beantwortet werden. Und genau deshalb bin ich mir sicher, dass mich auch Band drei wieder von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Tanpopo Tanpopo

Veröffentlicht am 04.06.2019

Keine ganz leichte, aber sehr schöne Kost.

Den ersten Band der Reihe hatte ich noch nicht gelesen, als ich mit diesem Buch anfing. Doch schnell merkte ich, dass es besser wäre dies nachzuholen, um die Handlung besser zu verstehen und kann auch ... …mehr

Den ersten Band der Reihe hatte ich noch nicht gelesen, als ich mit diesem Buch anfing. Doch schnell merkte ich, dass es besser wäre dies nachzuholen, um die Handlung besser zu verstehen und kann auch jedem Interessierten nur empfehlen dies zu tun. Ich habe es jedenfalls gemacht.

Und was geschieht nun ganz kurz und knapp?
Die entfesselten Zeichen suchen sich ihre Träger, aber nicht allein auf sygnaer Seite. Die Stadt ist befreit und geht nunmehr selbst in die Offensive gegen Aquintien. Und beide Seiten wollen mehr über die alten Urzeichen erfahren und dies Wissen gegebenenfalls ausnutzen. Doch der Schöpfer der alten Zeichen kommt mit deren Aktivierung selber zu neuer Kraft und beginnt sein eigenes Spiel.
Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Man sollte es lieber selber lesen, denn die Handlung an sich ist ziemlich komplex und nach und nach entwickeln sich alle kleinen Puzzlesteine zu einem einheitlicheren Bild und die Charaktere gewinnen im Verlauf der Handlung immer mehr an Substanz.

Was mir sehr gut gefallen hat sind die absolut unverkennbaren Anspielungen und Anlehnungen an die deutsch-französische Geschichte zur napoleonischen Zeit. Aquintien hat unverkennbare napoleonische Züge und Sygna einfach recht viel von der starren Ständeordnung deutsche Städte und dem ganzen Kleinstaatengerangel des deutschen Reiches. Die Rebellen erinnerten mich ziemlich konkret an die Bemühungen der Mainzer Republik. Irgendwie war es schön dies mal so ganz ins Fantastische verarbeitet zu lesen. Allein dadurch hat die Reihe bei mir schon gewonnen.

Allerdings ist das Buch für mich lesetechnisch keine leichte Kost gewesen. Der Schreibstil ist hier einmal anders, als ich es von Judith Vogt gewohnt bin. Ist ja auch eine Gemeinschaftsarbeit mit ihrem Mann. Das bedeutet nicht, dass ich es schlechter fand, lediglich anders und für mich schwerere Kost. Bisweilen war mir die Handlung doch etwas zu lang. Ich kann es selber nicht richtig greifen an welchen Stellen das so war, aber so im Nachgang war es für mich kein Roman den ich in einem Guss durchlesen konnte. Das letzte Drittel war dann von der Handlung her wieder sehr rasant nach den ganzen Vorgeschichten und Entwicklungen und hat gekonnt zum Cliffhanger am Romanende geführt. Auf Band 3 bin ich definitiv schon gespannt.

Also alles in allem ist es richtig gute Fantasy mit gelungenen Entlehnungen aus der realen Weltgeschichte. Damit bietet die Reihe nicht allein Unterhaltung sondern auch Nahrung für den Intellekt. Keine ganz leichte, aber sehr schöne Kost.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Hannah-Lena Hannah-Lena

Veröffentlicht am 31.05.2019

Ein absolutes Lesevergnügen !

„Die 13 Gezeichneten- Die verkehrte Stadt“ ist der zweite Teil der Trilogie um die machtvollen Zeichen der Stadt Sygna.

Sygna kämpft nun an verschiedenen Fronten.
Nach außen hin bemühen sich Elisabeda ... …mehr

„Die 13 Gezeichneten- Die verkehrte Stadt“ ist der zweite Teil der Trilogie um die machtvollen Zeichen der Stadt Sygna.

Sygna kämpft nun an verschiedenen Fronten.
Nach außen hin bemühen sich Elisabeda und Dawyd darum Sygna im offenen Krieg gegen das aquinzische Kaiserreich zu verteidigen.
Innerhalb der Stadt jedoch kämpft jeder um Vorteil und Macht und um den Zugriff auf eines der 13 Urzeichen.
Intrigen werden gesponnen, Pakte geschlossen und doch nicht eingehalten und tief unter der Erde setzt sich etwas Unaufhaltsames in Bewegung.

Ich habe mit Spannung auf diesen zweiten Teil gewartet und ich wurde nicht enttäuscht.
Der intensive und sehr bildhafte Schreibstil des Autorenduos hat die beschriebenen Szenen augenblicklich vor meinem inneren Auge entstehen lassen und mich sofort wieder in den Bann der Geschichte gezogen.
Ich bin ein absoluter Fan von Ismayl und seinem Wortzeichen und ich habe mich sehr gefreut, dass er in diesem Teil selbstbewußt sein Können und seinen Mut unter Beweis stellen konnte.

Die 13 Gezeichneten sind Bücher, die man verschlingt, aber nicht einfach so weglegen kann.
Dafür geschieht einfach zu viel zwischen den Zeilen.
Die komplexe Handlung mit verschiedenen Handlungssträngen und überraschenden Wendungen hält den Spannungsbogen konstant hoch, während man spürt, wie die Zeichen sich zwischen den Buchstaben festsetzen, sich entfalten und zu gegebener Zeit den Leser überraschen.

Für dieses absolute Lesevergnügen vergebe ich in gespannter Erwartung auf den finalen Teil 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buechermauschen buechermauschen

Veröffentlicht am 14.04.2019

Das Geheimnis der Zeichen

Die dreizehn Gezeichneten - Die verkehrte Stadt" ist der zweite band der "Geheimnis der Zeichen" Trilogie von Autorenehepaar Judith und Christian Vogt .


Die Rebellion war erfolgreich , Sygna , die ... …mehr

Die dreizehn Gezeichneten - Die verkehrte Stadt" ist der zweite band der "Geheimnis der Zeichen" Trilogie von Autorenehepaar Judith und Christian Vogt .


Die Rebellion war erfolgreich , Sygna , die Stadt der magischen Zeichen , ist wieder frei . Die Aquinitier sind verjagt .
Doch der Krieg gegen das Kaiserreich ist noch nicht vorbei .
Angeführt von Schmiedin Elisabeda Eisenhammer ziehen sie gegen des Kaisers Armee .

Judith und Christian haben eine tolle Art Geschichten zu erzählen und man hat nie das Gefühl zu erkennen wer welchen Part geschrieben hat , es wirkt alles wie aus einem Guss .

Diese Fantasy Geschichte mit historischem Touch lässt sich angenehm leicht lesen , ist spannend geschrieben und hat einen tollen Humor !

Die Figuren wachsen einem schnell ans herz , man weint und lacht mit ihnen . Sie sind liebevoll ausgearbeitet und man erkennt zum ersten Buch eine deutliche Weiterentwicklung .

Die Welt , die sich das Autoren Duo hier ausgedacht hat ist atemberaubend . Jedes mal hatte ich das gefühl mit den Figuren durch Sygna und Narrone zu streifen .

Als kleines Schmankerl ist im vorderen Teil des Buches auch noch eine Landkarte . Es würde wirklich an alles gedacht ^_^

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kristall kristall

Veröffentlicht am 13.04.2019

Aufregend

Der zweiten Band der Reihe war für mich der erste. Man kann ihn eigenständig lesen, aber ich werde jetzt auf jeden Fall auch noch den ersten Band lesen, zum besseren Verständnis und auch, weil ich die ... …mehr

Der zweiten Band der Reihe war für mich der erste. Man kann ihn eigenständig lesen, aber ich werde jetzt auf jeden Fall auch noch den ersten Band lesen, zum besseren Verständnis und auch, weil ich die Geschichte so spannend finde. Dennoch bin ich sehr gut ins Geschehen hineingekommen. Im Land der Zeichen suchen eben diese neue Besitzer, wobei gut und böse für sie keine Rolle spielt. Die Figuren waren interessant und lebendig und die Schauplätze der Handlung sehr fantasievoll. Man war oft hautnah dabei. Das Thema des Buches war für mich neu und originell und auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Ich habe mich glänzend unterhalten und werde das Buch empfehlen. Ich freue mich riesig auf den nächsten Teil!

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