Mord ist eine harte Lehre
 - Ann Granger - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Krimis
365 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7777-4
Ersterscheinung: 27.11.2019

Mord ist eine harte Lehre

Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross
Band 7 der Reihe "Viktorianische Krimis"
Übersetzt von Axel Merz

(5)

März, 1870. In Piccadilly wird die Leiche einer Frau gefunden. Die Spur führt Inspector Ben Ross nach Yorkshire, während Lizzy, Bens Frau, sich mit einem anderen mysteriösen Fall beschäftigen muss: mit einem geheimnisvollen Mädchen, das die Leute immer wieder in einem Haus auftauchen sehen, von dem aber niemand etwas Genaues weiß – und das dann plötzlich ganz verschwindet. Bald schon weisen Indizien auf eine Verbindung zwischen den Fällen. Und es wird wieder einmal gefährlich für Lizzy und Ben!

Rezensionen aus der Lesejury (5)

Bettina_Wagner Bettina_Wagner

Veröffentlicht am 02.04.2020

Mörderjagd im viktorianischen London

"Mord ist eine harte Lehre" ist das 6. Abenteuer des Ermittler-Ehepaars Ben und Elizabeth Ross. Diesmal geht es um eine unbekannte Frauenleiche, die nahe Piccadilly gefunden wird. Während Ben versucht, ... …mehr

"Mord ist eine harte Lehre" ist das 6. Abenteuer des Ermittler-Ehepaars Ben und Elizabeth Ross. Diesmal geht es um eine unbekannte Frauenleiche, die nahe Piccadilly gefunden wird. Während Ben versucht, die Identität der Toten festzustellen, verfolgt Elizabeth wieder einmal ihre eigenen Ermittlungen im Fall einer mysteriösen jungen Frau, die offenbar gefangen gehalten wird …
Wieder einmal gehen Lizzie und ihr Mann Ben, ein Inspektor bei Scotland Yard, auf Mörderjagd. Wie immer verfolgen sie allerlei falsche Fährten, bis die Verbindungen zwischen den beiden Fällen, mit denen sie konfrontiert sind, schließlich offensichtlich werden.
Und wie immer sind die Krimis dieser Reihe mit viel Zeit- und Lokalkolorit versehen, die auch die dunklen Seiten dieser Epoche deutlich machen. Doch man darf sich darauf verlassen, dass Ben und Lizzie die Schuldigen beherzt zur Verantwortung ziehen!
Ein großes Lesevergnügen für Fans von typisch englischen "Cosy Crimes"!

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Venatrix Venatrix

Veröffentlicht am 12.01.2020

Eintauchen in das Viktorianische London

Dieser neue Fall führt Inspector Ben Ross aus dem nebeligen London u.a. nach Yorkshire. Ein junges Mädchen wird im Abfalltrichter eines Londoner Pubs tot aufgefunden. Ungewöhnlich an der Leiche sind ihre ... …mehr

Dieser neue Fall führt Inspector Ben Ross aus dem nebeligen London u.a. nach Yorkshire. Ein junges Mädchen wird im Abfalltrichter eines Londoner Pubs tot aufgefunden. Ungewöhnlich an der Leiche sind ihre teuren Stiefel und das Fehlen einer warmen Überkleidung sowie die gepflegten Hände.

Schnell ist klar, dass der Fundort nicht der Tatort ist und die Tote keines der leichten Mädchen, die die Straßen von London bevölkern. Doch vorerst scheint niemand die junge Frau zu vermissen. Die einzige Spur sind die Stiefel. Da Bens Vorgesetzte Dunn krankheitshalber das Bett hüten muss, gibt sich Ross eine Dienstaufträge selbst.

Gleichzeitig bemerkt Ruby, eine alte Dame, dass im Haus gegenüber etwas Geheimnisvolles vor sich geht: Eine junge Frau scheint gefangen gehalten zu werden, das sie niemals das Haus verlässt. Da BEn Ross mit dem Mord vollauf beschäftigt ist und in dieser Sache keinen Handlungsbedarf nach dem Gesetz sieht, nimmt sich seine Frau Lizzie Martin dieses Falles an und entdeckt ganz etwas anderes.

Meine Meinung:

Auch dieser Fall ist gut gelungen, denn er stellt die Zwänge der Londoner Gesellschaft um 1870 plakativ dar. Eine Lady (oder zumindest eine wohl erzogene Frau) tut dies oder das nicht. Lizzie setzt sich wie schon öfters über alles Konventionen hinweg. Ihre Neugier und der Drang zu helfen, bringen sie zwar manchmal in die Bredouille.

In diesem Krimi kann Lizzie Martin ihre soziale Ader und ihre vom Vater erlernte medizinische Kompetenz beweisen.

Schmunzeln musste ich über die Sinneswandlung von Chiefinspector Dunn. Dass die, der von Mrs. Dunn verordneten Medizin, nämlich dem opiumhältigen Laudanum geschuldet ist, hat doch recht erheitert.

Gut gefällt mir, dass mit Dr. Mackay ein neuer Charakter eingeführt worden ist. Der Arzt hält viel von den neuen Methoden zur Überführung von Tätern an Hand von Beweisen anstatt von herausgeprügelten Geständnissen. So untersucht er mögliche Tatorte und Tatwaffen auf Blutspuren. Die Feststellung der Blutgruppen und die Zuordnung zu Täter oder Opfer, wird noch ein wenig dauern. Der österreichische Arzt und Forscher Karl Landsteiner wird erst 1900 die spezifischen Blutgruppenmerkmale A, B und 0 entdecken.

Fazit:

Wieder ein fesselnder Krimi aus dem Viktorianischen London, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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kristall kristall

Veröffentlicht am 01.01.2020

Aufregend

Das Buch spielt im Jahr 1870. Inspector Ben Ross beschäftigt sich mit dem Verschwinden einer jungen Frau. Seine eigene Frau ermittelt im Fall eines jungen Mädchens, das immer wieder auftaucht, über das ... …mehr

Das Buch spielt im Jahr 1870. Inspector Ben Ross beschäftigt sich mit dem Verschwinden einer jungen Frau. Seine eigene Frau ermittelt im Fall eines jungen Mädchens, das immer wieder auftaucht, über das aber niemand genaues weiß. Schon bald wird klar, dass beides untrennbar miteinander verbunden scheint. Ich fand das Buch sehr spannend. Auch die Zeit, in der das Buch spielt, ist interessant und besonders. Das schöne Cover passt ganz hervorragend dazu. Der Fall ist spannend und neuartig und die Spannung lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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nirak03 nirak03

Veröffentlicht am 18.04.2021

London bei Nebel

Inspector Ben Ross wird zu einem Leichenfund gerufen. Eine Frau wurde Tod aufgefunden, niemand weiß, wer sie ist und warum sie sterben musste. Einzig ihre Schuhe könnten aufklären, woher sie kam. Sie sehen ... …mehr

Inspector Ben Ross wird zu einem Leichenfund gerufen. Eine Frau wurde Tod aufgefunden, niemand weiß, wer sie ist und warum sie sterben musste. Einzig ihre Schuhe könnten aufklären, woher sie kam. Sie sehen teuer und schick aus. Inspector Ross begibt sich auf Spurensuche. Gleichzeitig erfährt seine Frau Lizzy von dem Schicksal eines ganz anderen Mädchens. Diese junge Frau sieht man nie das Haus verlassen. Warum lebt sie hinter verschlossenen Türen? Wird sie gefangen gehalten? Lizzy beschließt, Ermittlungen durchzuführen und hinter das Geheimnis dieser Frau zu kommen, dabei übersieht sie aber die Gefahr für ihr eigenes Leben. Könnten die beiden Fällen womöglich zusammenhängen?

Schauplatz dieser Handlung ist London im Jahre 1870. Ann Granger versteht es, das London dieser Jahre lebendig werden zu lassen. Sie beschreibt den Nebel so lebendig, dass man ihn direkt spüren kann. Ein bisschen gruselig, schaurig und gespenstisch und gleichzeitig lebendig, spannend und authentisch.

Ich mochte die Geschichte von der ersten Seite an. Die Autorin hat mich direkt abgeholt. Zumal der Fall um die tote junge Frau spannend aufgebaut war. Die Hinweise, die Ann Granger gelegt hat, waren für mich tatsächlich erst am Ende schlüssig, obwohl man auch schon vorher auf die Lösung hätte kommen können. Ich war vermutlich von dem vielen Nebel benebelt.

Auch der Handlungsstrang rund um Lizzy fand ich gelungen. Sie klärt ihren eigenen Fall auf. Auch dieser ist interessant aufgebaut und gibt einem etwas zum Nachdenken. Die Gesellschaftsstrukturen dieser Zeit werden dargestellt und zeigen gleichzeitig, wie schwierig es manchmal für eine junge Frau werden kann.

Geschickt wechselt die Autorin zwischen den Protagonisten hin und her und hält so die Spannung aufrecht. Ihr Erzählstil ist dabei leicht und locker zu lesen.

Es handelt sich hier zwar um den 7. Band einer Reihe, aber man kann die Bücher unbedenklich einzeln lesen. Ich kenne nur einige aus dieser Reihe und mir hat hier nichts gefehlt. Ich konnte mich gut auf diesen Fall für Inspecktor Ross und seiner Frau einlassen.

Fazit:

„Mord ist eine harte Lehre“ ist ein weiter Fall für Benjamin Ross und seiner Frau Lizzy, die durchs viktorianische London der 1870er-Jahre führt. Er ist ein schöner Krimi mit Spannung und guter Unterhaltung. London wird lebendig. Ich habe ihn gern gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

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wiechmann8052 wiechmann8052

Veröffentlicht am 20.02.2020

eigenartiger Titel

Klappentext

März, 1870. In Piccadilly wird die Leiche einer Frau gefunden. Die Spur führt Inspector Ben Ross nach Yorkshire, während Lizzy, Bens Frau, sich mit einem anderen mysteriösen Fall beschäftigen ... …mehr

Klappentext

März, 1870. In Piccadilly wird die Leiche einer Frau gefunden. Die Spur führt Inspector Ben Ross nach Yorkshire, während Lizzy, Bens Frau, sich mit einem anderen mysteriösen Fall beschäftigen muss: mit einem geheimnisvollen Mädchen, das die Leute immer wieder in einem Haus auftauchen sehen, von dem aber niemand etwas Genaues weiß - und das dann plötzlich ganz verschwindet. Bald schon weisen Indizien auf eine Verbindung zwischen den Fällen. Und es wird wieder einmal gefährlich für Lizzy und Ben!

Meinung

Lizzie und Ben ermitteln unabhängig von einander. Für Ben als Scotland Yard Ermittler kein Problem für Lizzie eine Frau im viktorianischen England ein Ding der Unmöglichkeit. Das zarte Geschlecht tut so etwas nicht. Lizzie aber doch. Das macht den besonderen Reiz dieser Krimi Reihe aus, denn gegen die Konventionen möchte jeder gern handeln und wenn es nur stellvertretend beim Lesen ist.
Es ist ein "normaler Krimi" aus einer Zeit in der die handwerklichen Ermittlungen noch in den Kinderschuhen steckten. Es gab weder Fingerabdrücke noch andere Methoden der Spurensuche. Trotzdem wird der Mörder gefasst.

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Autorin

Ann Granger

Ann Granger - Autor
© Olivier Favre

Ann Granger war früher im diplomatischen Dienst tätig. Sie hat zwei Söhne und lebt heute mit ihrem Mann in der Nähe von Oxford. Bestsellerruhm erlangte sie mit der Mitchell-und-Markby-Reihe und den Fran-Varady-Krimis. Nach Ausflügen ins viktorianische England mit den Kriminalromanen "Wer sich in Gefahr begibt" und "Neugier ist ein schneller Tod" knüpft sie mit "Stadt,Land, Mord", dem ersten Band der Reihe um Inspector Jessica Campbell, wieder …

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