Die unsichtbare Bibliothek
 - Genevieve Cogman - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Fantasy Bücher
429 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-0698-9
Ersterscheinung: 10.12.2015

Die unsichtbare Bibliothek

Roman
Übersetzt von Dr. Arno Hoven

(27)

ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH ... Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm'schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Rezensionen aus der Lesejury (27)

Mietze Mietze

Veröffentlicht am 22.02.2018

Ein tolles und unterhaltsames Buch aus der "Bücher über Bücher-Sparte

Willkommen in der Bibliothek. Dem einzig wahren Knotenpunkt zwischen den Welten und dem Hort der wertvollsten Bücher aller Zeiten. Der Ort an dem die Sprache gelehrt wird und von dem aus Bibliothekare ... …mehr

Willkommen in der Bibliothek. Dem einzig wahren Knotenpunkt zwischen den Welten und dem Hort der wertvollsten Bücher aller Zeiten. Der Ort an dem die Sprache gelehrt wird und von dem aus Bibliothekare aller Stufen zu ihren noblen Missionen in den Parallelwelten aufbrechen.
Irene ist eine dieser Bibliothekarinnen, aufgewachsen in der Bibliothek und geschult in der Sprache. Zusammen mit ihrem neuen Lehrling Kai wird sie auf eine Mission in eine Version des viktorianischen Londons geschickt um eine spezielle Ausgabe der Märchen der Gebrüder Grimm besorgen.
Allerdings ist diese Aufgabe alles andere als harmlos und die beiden müssen sich nicht nur vor grausamen Elfen, sondern auch vor allerlei Ränke und einem geheimnisvollen Verräter in Acht nehmen…

Das Buch lässt mich unschlüssig zurück. Es gab richtig interessante und spannende Aspekte, aber auch Darstellungen und Abläufe im Buch, welche mich nicht so ganz überzeugen konnten.
Begeistert war ich von der Bibliothek und all ihren Aspekten. Begonnen bei der Sprache, einer Art magischen Zauberformel die sich auf die Natur der Dinge bezieht und erlernt werden kann – sich aber auch verändert wie die uns bekannte Sprache, bis hin zu der Verbindung der Bibliothek zu den einzelnen Agenten und deren Leben. Eine wie ich finde sehr innovative Idee, von der ich leider allerdings noch gerne mehr erfahren hätte. Sehr vieles bleibt entweder im Dunkeln oder kam mir sehr kompliziert vor. Das Worldbuilding hätte gerne noch etwas ausführlicher sein können.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Parallelwelt die wir kennenlernen und die ein wenig in Richtung Steampunk ging.
Ein wenig Schwierigkeiten hatte ich mit Irene als Protagonistin. Sie ist sehr kontrolliert, sehr kühl und sehr analytisch in ihrem Charakter. Diese Charakterzüge kenne ich auch von mir selbst – sie sorgen aber dafür dass Irene eine eher unnahbare Heldin bleibt. Diese starke und kontrollierte Umgangsweise mit Problemen und schwierigen Situationen ist auf der anderen Seite aber auch ein sehr cooles und spannendes Merkmal an ihr. Es würde mich interessieren zu erfahren was zu dieser Entwicklung in ihrem Charakter geführt hat – denn auch über sie und ihre Vergangenheit erfahren wir nur Bruchstücke.
Sympathischer war mir da ihr „Lehrling“ Kai. Er ist recht offen und locker in seiner Art, aber ihr werdet noch merken dass sich bei ihm auch noch etwas unter der Oberfläche versteckt. Als Team haben die beiden auf jeden Fall gut zusammen gepasst.
Was die Spannung angeht wird im Buch doch das ein oder andere geboten, durch Irenes kühle Erzählweise wird dies allerdings immer ein wenig gedämpft, hier hätte ich mir mehr Drama gewünscht. Ansonsten waren mir ein paar Dinge doch manchmal zu kompliziert erklärt und ich muss die für mich doch erkennbare Anzahl an Rechtschreibfehlern ein wenig mokieren, hier erwarte ich einfach eine bessere Kontrolle.
In der Gesamtheit konnte mich das Buch auf jeden Fall gut unterhalten, es zählt allerdings nicht unbedingt zu meinen Lieblingsreihen im Bereich der „Bücher über Bücher“. Ob ich die Reihe weiter verfolgen werde steht noch nicht fest.

Ein Buch, dessen Idee ein wenig durch zu wenig Hintergrundwissen verloren geht und bei der die Protagonistin für eine etwas kühle Atmosphäre verantwortlich ist. Dennoch ein tolles und unterhaltsames Buch aus der "Bücher über Bücher-Sparte" das uns in eine Welt der Parallelwelten und magischen Werke entführt, in der wir auf jede Menge interessante Gegebenheiten treffen.
PS: Wer neugierig ist warum hier so viele fett gedruckte Wörter vorkommen muss einen Blick ins Buch werfen ;=)

Zuerst erschienen auf: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2018/02/rezi-die-unsichtbare-bibliothek-die.html

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lotte95 Lotte95

Veröffentlicht am 31.01.2018

Nicht gleich weglegen

Dieses Buch hat in meinem Umkreis viele verschiedene Reaktionen hervorgerufen.
Wo einige nur interessiert waren, haben eine Freundin von mir und ich es gelesen. Und auch bei uns gab es verschiedene Meinungen.
Meine ... …mehr

Dieses Buch hat in meinem Umkreis viele verschiedene Reaktionen hervorgerufen.
Wo einige nur interessiert waren, haben eine Freundin von mir und ich es gelesen. Und auch bei uns gab es verschiedene Meinungen.
Meine Freundin (dabei muss gesagt sein, dass sie noch am Anfang des Buches war) fand es nicht toll. Ich war das erste Drittel des Buches über auch nicht wirklich begeistert, muss ich gestehen. Aber es hatte seine guten und schlechten Seiten. Und wie sollte es anders sein bei mir...ich warte jetzt auf die Fortsetzung.

Aber ganz von vorne...
Erst einmal die negativen Seiten. Das größte Manko war für mich leider die Sprache. Ich fand es bis zum Ende hin sehr schwierig zu lesen, weil das für mich sehr gestelzt und gewollt klang. Nach einigen Absätzen dachte ich nur: Was habe ich da eben gelesen? Und so was finde ich immer sehr schade. Es war nicht einfach nur die gehobene Sprache, die in den richtigen Situationen sehr schön klingen kann, nur kommt so was an den spannenden Stellen nicht mehr richtig rüber und stört nur noch.
Ein anderer Punkt war für mich, dass ich schwer in die Geschichte rein kam. Ich hatte das Gefühl, dass ich ins kalte Wasser geworfen wurde und dann sehen sollte wie ich mich in dieser Welt zurechtfinden soll. Ich dachte zuerst, dass ich gar nicht den ersten Teil lese...

Nun aber genug gemeckert. Ich fand ja nicht alles schlimm ;-)
Was das Buch für mich gerettet hat, war die echt spannende und aufregende Geschichte, die sich immer mehr entwickelt hat. Ständig passierte etwas und neue Sachen wurden enthüllt, sodass man immer weiter lesen wollte, um zu wissen, wer denn nun wo dahinter steckt.
Ständig passierte etwas Neues und man hat so seine eigenen Thesen aufgestellt.
Natürlich gibt es auch wieder einen gut aussehenden männlichen Protagonisten, der für den ein oder anderen heiteren Moment zwischendurch gesorgt hat.

Aber das Ende...also das überrascht einen dann doch noch mal. Aber lest selbst ;-)

Wer also spannende Fantasy Geschichten mag, die mal etwas anders sind, dann solltet ihr es mit "Die unsichtbare Bibliothek" versuchen. Wie gesagt, man braucht etwas, um rein zu kommen, aber am Ende wird man nicht enttäuscht.

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xinchen xinchen

Veröffentlicht am 29.01.2018

Eine ganz wunderbare neue Welt

Ein Buch, das einen nur erahnen lässt was für Welten alles möglich sind.
Die Autorin nimmt uns Leser mit in ein Welt, die so ganz anders ist als die unsere, wo zuweilen Magie und Chaos herrschen. Es Drachen, ... …mehr

Ein Buch, das einen nur erahnen lässt was für Welten alles möglich sind.
Die Autorin nimmt uns Leser mit in ein Welt, die so ganz anders ist als die unsere, wo zuweilen Magie und Chaos herrschen. Es Drachen, Elfen und Bibliothekare mit besonderen Fähigkeiten gibt. Eine von ihnen ist Irene, sie ist die taffe und liebenswerte Protagonistin dieser Reihe. Und man kann nicht anders man muss sie einfach gern haben.
Auch die Nebenfiguren sind gut durchdacht und haben ihre Eigenheiten. Es bleibt in diesem Buch bis zum Schluss spannend und man kann gar nicht erwarten wie es weitergeht.
Besonderes Highlight war mich die Bibliothek und alle Szenen in der es um sie und ihre Funktionen geht.

Fazit:
Eine ganz wunderbare spannende Geschichte mit sehr viel Fantasie, die einen zum Träumen anregt.

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Sarahs_Leseliebe Sarahs_Leseliebe

Veröffentlicht am 06.12.2017

von der unsichtbaren Bibliothek in viele wunderbare Welten…

Bei dem Titel war sofort klar: Ich als absolute Bibliomanin muss dieses Buch lesen! Ich liebe Bibliotheken und ich liebe Bücher und wenn ein Buch auch noch das Wort „Bibliothek“ im Titel enthält, wandert ... …mehr

Bei dem Titel war sofort klar: Ich als absolute Bibliomanin muss dieses Buch lesen! Ich liebe Bibliotheken und ich liebe Bücher und wenn ein Buch auch noch das Wort „Bibliothek“ im Titel enthält, wandert es sofort auf meine Leseliste. Oder in diesem Fall auf meine Hörliste, denn „Die unsichtbare Bibliothek“ habe ich mir als Hörbuch angehört.

Und darum geht es:
Irene Winters ist eine Bibliothekarin _der Bibliothek_. Das Besondere an dieser Bibliothek ist, dass sie außerhalb von Raum und Zeit existiert und ein Tor zu den unterschiedlichsten Arten von Welten ist und nur bestimmte Personen haben Zugang und Kenntnis über diese. Irene hat den Auftrag, wie auch alle anderen Bibliothekare, die für _die Bibliothek_ tätig sind, wichtige und einzigartige Bücher in anderen Welten zu sichern und in _die Bibliothek_ zu bringen.
Zu Anfang des Buches befindet sich Irene noch in einer anderen Welt und muss dort vor lebendig gewordenen Wasserspeiern und anderen furchterregenden Dingen flüchten. Zurück in _der Bibliothek_ denkt sie ein paar Tage Ruhe zu haben, doch sie erhält von ihrer Vorgesetzten gleich den nächsten Auftrag, zu dem sie umgehend aufbrechen soll. Wäre das noch nicht genug, soll sie auch noch den Lehrling Kai mitnehmen und anweisen. Mit ihm begibt sie sich in eine viktorianische Variante von London, das teilweise vom Chaos verseucht ist. In diesem London soll sie eine besondere Ausgabe der grimmschen Märchen ausfindig machen und sicherstellen. Doch schnell wird klar, dass das kein einfacher Auftrag ist, denn auch anderen sind hinter diesem Buch her und stellen sich Irene und Kai in den Weg.

Genevieve Cogman baut in ihren Debüt-Roman, der 2015 im Bastei Lübbe Verlag erschienen ist, eine große Palette von Fantasy-Figuren ein. Neben Werwölfen, können auch Elfen und Vampire die unendlich vielen Welten bewohnen und sind, manchmal mehr oder weniger, fester Bestandteil der dortigen Gesellschaft.
Drachen und Elfen nehmen dabei eine gesonderte Stellung ein. Elfen sind Wesen des Chaos und sehr dunkle und manipulative Kreaturen, wohingegen Drachen für das Gute stehen und absolute Ordnung bevorzugen. Auch ist es möglich in manchen Welten Magie auszuüben und in anderen herrscht eher die Technologie vor.
Ich fand es sehr interessant was für komplizierte und auch überaus wundersame Welten die Autorin hier geschaffen hat. Das gibt ihr die Möglichkeit unendlich viele verschiedene Welten zu konstruieren, in der keine Logik vorherrschen muss.

Zu Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in das Buch hinein zukommen, da der illustrative Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist. Es wird sich ungewöhnlich gewählt ausgedrückt, aber ich kam damit nach einiger Zeit ziemlich gut zurecht und konnte das Buch dann auch gar nicht mehr weglegen. Viele Dinge werden bis ins kleinste Detail beschrieben und erklärt, so zum Beispiel auch zu Anfang. Die Erzählerperspektive ist hierbei sehr gut gewählt, da diese Erklärungen so äußerst ausführlich gemacht werden können. Man wird sehr genau mit der Arbeit von Irene vertraut und gemacht und es wird erklärt warum diese oder jene Dinge so oder so funktionieren und welche Rolle die Bibliothek dabei einnimmt. So etwas mag man oder eben nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Das Hörbuch wird gelesen von Elisabeth Günther. Normalerweise höre ich nicht so gerne Hörbücher, sondern lese lieber das Buch. Beim Hören werde ich meist von irgendetwas abgelenkt und kann der Geschichte nicht mehr so richtig folgen. Elisabeth Günther aber hat eine so markante und schöne Stimme, dass man gar nicht groß vom Hörbuch abgelenkt werden kann. Sie imitiert für jeden Charakter eine andere Stimme und spricht mal sehr hoch oder tief oder aber auch mit verschiedenen Akzenten. Wenn einem die Stimme vom Vorleser nicht gefällt, kann man das gesamte Hörbuch gleich abbrechen. Aber wenn ich nochmal ein Buch finde, dass von Elisabeth Günther gelesen wird, würde ich es mir anhören, egal um was für ein Buch oder Genre es sich handelt.

Die beiden Protagonisten Irene und Kai sind sehr interessante Charaktere, die einen in eine geheimnis- und überaus fantasievolle Welt ziehen. Durch ihre forsche und sehr selbstbewusste Art habe ich Irene schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sehr stolze Frau, die sich nichts sagen und auch nicht so leicht unterkriegen lässt. Ihr leicht bissiger und trockener Humor macht sie mir sehr sympathisch. Sie übernimmt die Rolle einer kleinen _Detektivin_ und hinterfragt alles immer ganz genau. Ihr fallen viele Dinge auf, die anderen vielleicht durchgerutscht wären. So zum Beispiel auch, dass Kai nicht derjenige ist, der er vorzugeben scheint. Er ist sehr mysteriös und ich konnte ihn nicht so recht einschätzen. Er ist zwar sehr sympathisch, aber dennoch umgibt ihn irgendetwas Düsteres und mysteriöses, was einen neugierig darauf macht was hinter all dem stecken mag.

Bis zum Schluss baut sich ein kontinuierlicher Spannungsbogen auf und endet in einem dramatischen Endkampf, bei dem die Autorin meiner Meinung nach zu viel auf einmal wollte. Aber möchte ich nun auch nicht zu viel verraten oder spoilern. Da muss sich jeder seine eigene Meinung zu bilden.
Gut fand ich, dass man die ganze Zeit miträtseln konnte und vieles nicht vorhersehbar war. Auch lässt das Buch zum Ende hin einiges offen und macht Hoffnung, dass der zweite Band genauso spannend wird, wie es der erste war.

*Fazit:*

Ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, der nicht nur etwas für Fantasy-Fans, sondern auch für diejenigen ist, die gute und logische Detektivgeschichten mit einem gewissen Extra mögen. „Die unsichtbare Bibliothek“ bleibt von Anfang bis Ende spannend und lädt einen in wunderbar fantasievolle und unberechenbare Welten mit jeder Menge Bücher und Abenteuern ein. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und vergebe hier 4 Sterne.

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Seraphina Seraphina

Veröffentlicht am 14.08.2017

Magie, Technologie, Chaos und Parallelwelten

Klappentext laut Bastei Lübbe:

ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH ... Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige ... …mehr

Klappentext laut Bastei Lübbe:

ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH ... Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches...

Mein Fazit:

Genevieve Cogman hat mit die Unsichtbare Bibliothek eine tolle und faszinierende neue Welt erschaffen. Die Idee einer Unsichtbaren Bibliothek, die außer gewöhnliche Bücher in verschiedenen Parallelwelten sucht, hat mir klasse gefallen. Mir hat aber auch die Mischung von Sciencefiction und Fantasy sehr gut gefallen. Irene Winters empfand ich am Anfang, ein wenig kühl und steril aber vielleicht muss man so sein als Bibliothekarin, da sie ja in unzählige Parallelwelten unterwegs ist. Je mehr Buchseiten man gelesen hat um so mehr ist Irene Winters aber gefühlsmäßig auf getaut. Kai kam mir während des Lesens sehr eingenommen von sich vor, ich hatte das Gefühl er hielt sich für was besseres, trotz alle dem war er immer sehr mitfühlend mit seiner Umgebung.Mr. Vale, der Privatdektiv war sehr überzeugend und ich musste immer ein bisschen an Sherlock Holmes bei ihm denken. Die Elfen waren auch sehr überzeugend, vor allem hat mir die böse Version von ihnen sehr gut gefallen. Den einzigsten Kritikpunkt, den ich habe waren die Beschreibungen wie Technologie, Magie und Chaos in den Parallelwelten funktionieren. Meistens musste ich solche Stellen mehrmals lesen, zum Verständnis.

Die Unsichtbare Bibliothek ist ein unterhaltsamer Roman über die Suche nach besonderen Büchern und ich gebe hier auf jedenfall eine Leseempfehlung aus.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Genevieve Cogman

Genevieve Cogman - Autor
© Deborah Drake

Genevieve Cogman hat sich schon in früher Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes begeistert. Sie absolvierte ihren Master of Science (Statistik) und arbeitete bereits in diversen Berufen, die primär mit Datenverarbeitung zu tun hatten. Mit ihrem Debüt Die unsichtbare Bibliothek sorgte sie in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Genevieve lebt im Norden Englands.

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