Dein finsteres Herz
 - Tony Parsons - Taschenbuch

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9,99

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
461 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17400-3
Ersterscheinung: 12.08.2016

Dein finsteres Herz

Detective Max Wolfes erster Fall
Kriminalroman

(10)

Vor zwanzig Jahren trafen sieben Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders.
Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Stück für Stück kommt er dem Täter näher – ohne zu bemerken, dass er längst nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte ist ...

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Rezensionen aus der Lesejury (10)

Tauriel Tauriel

Veröffentlicht am 31.03.2017

Dein finsteres Herz von Tony Parson

Der Einstieg in den Krimi ist fulminant,man ist sofort mitten im Geschehen .
Der Autor lässt den Krimi aus der Sicht eines ermittelnden Beamten sehen.Ich bin immer auf dem laufenden,wo die Ermittlungen ... …mehr

Der Einstieg in den Krimi ist fulminant,man ist sofort mitten im Geschehen .
Der Autor lässt den Krimi aus der Sicht eines ermittelnden Beamten sehen.Ich bin immer auf dem laufenden,wo die Ermittlungen gerade stehen.Auch von seinem Privatleben als Alleinerziehender mit seinen Sorgen bekomme ich einiges mit.
Lässt sich gut lesen,dank der flüssigen Schreibweise.
Vielen Dank an Jellybooks und Bastei für das kostenlose Buch.

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jackiherzi jackiherzi

Veröffentlicht am 22.01.2017

Ein schöner Krimi-Auftakt

_Kurzbeschreibung_: Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar ... …mehr

_Kurzbeschreibung_: Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Detective Constable Max Wolfe ist einer der Ermittler. Er folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher - doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr.

_Meine Meinung_: Detective Wolfe ist eine sehr sympathische Hauptfigur. Als verlassener und alleinerziehender Vater kann man gut mit ihm mitfühlen. Nicht ganz so gelungen fand ich die zum Teil seeeehr detailliert Beschreibungen, die sogar vor biochemischen Prozessen nicht halt machen. Vielleicht liegt es aber auch an meiner Abneigung zu Naturwissenschaften :D
Spannung ist auf jeden Fall vorhanden. Für mich persönlich aber nicht genug. Es fehlte, dass ich es kaum erwarten konnte wie es weiter geht oder dass ich das Buch kaum aus der Hand zu legen. Ich bin eher der Thriller-Fan. Aber für Krimi-Fans ist dieser Roman/ die Reihe um Detective Wolfe auf jeden Fall zu empfehlen.

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saika84 saika84

Veröffentlicht am 15.01.2017

Dein finsteres Herz

DC Max Wolfe wird an einen Tatort gerufen. Dort trifft er auf einen toten Banker, dem die Kehle vollständig durchtrennt wurde. Auf dem Schreibtisch des Toten ein Bild von jungen Männern in Uniform. Wenige ... …mehr

DC Max Wolfe wird an einen Tatort gerufen. Dort trifft er auf einen toten Banker, dem die Kehle vollständig durchtrennt wurde. Auf dem Schreibtisch des Toten ein Bild von jungen Männern in Uniform. Wenige Tage später wird in einer Gasse ein Obdachloser tot aufgefunden. Ebenfalls mit vollständig durchtrennter Kehle. Bei der Mutter des Obdachlosen Toten entdeckt Max Wolfe das gleiche Bild der jungen Männer. Er erfährt das dass Bild auf der Privatschule von Potters Field aufgenommen wurde. Schnell wird klar das dort der Zusammenhang bestehen muss. Doch die Freunde hüllen sich in schweigen, dabei scheint auch ihr Leben auf dem Spiel zu stehen.

Dies ist der erste Fall von Detective Max Wolfe. Erzählt wird die Geschichte aus Max Sicht. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm. Die Spannung wird gut aufgebaut. Es geht direkt Spannend mit einem Prolog los und mit zwei Morden spannend weiter. Dann ist für meinen Geschmack etwas zu wenig passiert, was es etwas langatmig machte. Zum Schluss wurde es dann natürlich wieder rasant und spannend. Weil der mittlere Teil sich doch etwas zu sehr zog, nachdem es am Anfang Schlag auf Schlag ging, ziehe ich dafür einen Stern ab. Mir hat dieser Thriller dennoch gut gefallen. Ich habe vorher bereits den dritten Teil gelesen und werde sicher auch den zweiten noch nachholen. Max Wolfe ist mir sehr sympathisch. Ich finde es bewundernswert wie er als alleinerziehender Vater sein Leben mit Tochter und Hund meistert und das in seinem Job als Detective der doch viel Zeit einnimmt. Dennoch bekommt man nicht das Gefühl das seine Tochter an zweiter Stelle käme. Er würde alles für sie tun. Nett fande ich auch, das es am Ende des Buches noch eine Kurzeschichte über Max Wolfe als Bonus gab. Von mir bekommt der erste Band 4 Sterne.

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tinstamp tinstamp

Veröffentlicht am 27.11.2016

Die Clique

Der Autor Tony Parsons war mir noch nicht bekannt und so begann ich relativ unvoreingenommen in den ersten Band der Reihe rund um Detective Max Wolfes reinzulesen. Schon der Prolog ließ mich sofort in ... …mehr

Der Autor Tony Parsons war mir noch nicht bekannt und so begann ich relativ unvoreingenommen in den ersten Band der Reihe rund um Detective Max Wolfes reinzulesen. Schon der Prolog ließ mich sofort in die Geschichte eintauchen. Die düstere Atmosphäre rund um ein junges Mädchen, das von einer Gruppe Jugendlicher gefangen gehalten und missbraucht wird, hat mich gepackt und entsetzt die Luft anhalten lassen.
20 Jahre nach diesem Vorfall lernen wir den Ermittler Max Wolfe kennen. Er ist neu im Dezernat Mord und Schwerverbrechen und hat es gleich zu Beginn mit einet grausamen Tat zu tun. Hugo Buck, einem reichen Investmentbanker, wurde die Kehle so brutal aufgeschlitzt, dass er fast geköpft wurde. Als ein zweiter Mord auf diese Weise passiert, führt die Spur zu Potter's Field, einer elitären Privatschule. Beide Opfer waren dort Schüler und gehörten derselben Clique an.

Der Plot ist nicht unbedingt neu. Ähnliches habe ich gereits bei Jussi Adler-Olsen gelesen oder im filmischen Bereich bei "The Riot Club" gesehen. So hatte ich schon bald eine Ahnung in welche Richtung der Thriller gehen wird, jedoch konnte mich der Autor doch noch einige Male überraschen. Trotzdem blieb die Frage "Wer war es?" immer in meinem Kopf und diese wurde auch erst ganz zum Schluss aufgelöst. Als Leser hat man schon einige Querverbindungen herausgefunden, doch die Polizei tappt noch längere Zeit völlig im Dunkeln. Die Ermittlungen laufen zäh für die Einsatzgruppe rund um Max, der als Einziger in die richtige Richtung zu denken scheint. Die beiden Toten bleiben aber nicht die Einzigen und als ein dritter Mann aus der ehemaligen Clique stirbt, gerät der Rest in Panik.

Der Spannungsbogen bleibt hoch und ich konnte den Thriller kaum aus der Hand legen. Jedoch weist die Geschichte in der Mitte ein paar Längen auf. Zum Finale hin wird es wieder spannend und die Auflösung offenbart erst am Schluß die wahren Hintergründe.

Max Wolfe als Detective gefällt mir sehr gut. Hier ermittelt endlich kein kaputter, geschiedener Alkoholiker, auch wenn er trotzdem ein schweres Päckchen mit sich herumträgt. Als überforderter Alleinerzieher seiner fünfjährigen Tochter Scout und dem gemeinsamen - nicht zimmerreinen - Hund Stan, findet man sofort Bezug zu diesem Mann. Er ist sympathisch und versucht, wie viele Frauen, einen Spagat zwischen Beruf und Privatleben und diese Sorgen und Nöte des Detectives teilt der Autor dem Leser auch mit. Man versteht seine Gefühle und ich denke jede berufstätige Frau kennt das Gefühl nirgends 100% geben zu können. Der liebevolle Umgang mit Tochter Scout und ein Detective als Hundeherrchen fand ich wirklich gelungen, macht ihn menschlich und hat wieder etwas Normalität nach einem brutalen Mord in die Geschichte gebracht.

Für mich war der Auftakt dieser Thriller-Reihe gelungen, auch wenn noch Luft nach oben bleibt. Da es das Debüt des Autoren ist, bin ich vorallem vom Schreibstil begeistert. Für mich war die Geschichte ein Pageturner und ich werde sicherlich auch die weiteren Bände der Reihe lesen.

Schreibstil:
Den Schreibstil von Tony Parsons fand ich angenehm und sehr gut lesbar. Der Autor versteht Szenen so zu umschreiben, dass man genau weiß, was passiert, die brutalen Worte aber nicht in den Mund nimmt. Es klingt fast etwas poetisch, was eigentlich zu einem Thriller nicht richtig passen will, sich aber wirklich gut lesen lässt, wie etwa diese Beschreibung einer krebskranken Frau:

"Sie bewegte sich mit der sorgfältigen Bedächtigkeit eines Menschen, den sein Körper hintergangen hat." - Seite 90 -

Die Geschichte wird aus der Sicht von Max in der Ich-Form erzählt. Auch der britische Humor kommt manchmal durch, was mir sehr gut gefällt.

Cover:
Das englische Originalcover ist genauso düster, wie das deutsche. Es hat allerdings die typischen Einheitsfarben eines Thrillercovers: schwarz-weiß-rot.
Trotzdem finde ich es nicht schlechter, als das deutsche Cover und kann mich auch nicht entscheiden, welches ich schlussendlich besser finde. Die deutschsprachigen Bücher werden mit ähnlichen Covern weitergeführt. Somit sieht man auf einem Blick, dass es sich um eine Reihe handelt.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt einer Thrillerreihe, die ich weiter verfolgen werde. Ein sympathischer Ermittler und ein spannender Plot konnten mich überzeugen, auch wenn noch etwas Luft nach oben bleibt. Band 2 werde ich mir demnächt aus der Bücherei holen.

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Janosch79 Janosch79

Veröffentlicht am 31.10.2016

Eine Reihe, die man sich merken sollte!

Ein mehr als gelungenes Debüt hat Tony Parsons hier verfasst.


Inhalt: Vor zwanzig Jahren trafen sieben Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, ... …mehr

Ein mehr als gelungenes Debüt hat Tony Parsons hier verfasst.


Inhalt: Vor zwanzig Jahren trafen sieben Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders.


Mit "Dein finsteres Herz" bekam ich einen düsteren englischen Krimi aus der Feder von Tony Parsons präsentiert. Das Buch konnte mich von der ersten Seite packen. Sein Sprachstil hebt sich deutlich ab und verleiht dem Krimi dadurch eine besondere Note.


Trotz vieler Morde im Laufe der Handlung geizt Tony Parsons mit der genauen Darstellung der Greueltaten. Er setzt mehr auf die Zeichnung der Figuren und arbeitet sie dadurch hervorragend aus. Besonders hervorzuheben ist die Hauptfigur, Ermittler Max Wolfe. Seine besondere Note erhält Wolf dadurch, dass er einerseits Hundeliebhaber und andererseits alleinerziehender Vater einer Tochter ist. Sozusagen ein Ermittler wider Willen, da seine Beziehung zu Hund und Tochter als außergewöhnlich zu bezeichnen ist. Gleichzeitig geht Wolfe gerne seine eigenen Wege und ermittelt auf eigene Faust.


Insgesamt ist "Dein finsteres Herz" ein Debüt der entspannten Sorte, da die Brutalität eher einen Nebenschauplatz einnimmt und der Hauptcharakter Max Wolfe Potential für noch weiteren Lesestoff bietet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Tony Parsons

Tony Parsons - Autor
© Olivier Favre

Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex (UK), als einziges Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er seine Freizeit für seine literarische Begabung zu nutzen und veröffentlichte eine Untergrundzeitung, die er „Skandalblatt“ nannte. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist er einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er schrieb u.a. für das Musikmagazin NME, den Daily Telegraph und 18 Jahre …

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