Der Palast der Meere
 - Rebecca Gablé - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Entertainment
Historische Romane
957 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-1180-8
Ersterscheinung: 10.09.2015

Der Palast der Meere

Ein Waringham-Roman

(23)

London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac soll unterdessen das Erbe des Hauses Waringham antreten. Aber Isaac flieht und schleicht sich als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung nimmt ihn der junge Matrose Francis Drake unter seine Fittiche, doch bei einem Stopp auf der Insel Teneriffa verkauft Kapitän und Freibeuter John Hawkins ihn als Sklaven an spanische Pflanzer. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei - unter der Bedingung, dass er erneut in Hawkins' Dienst tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt - und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt ...

Rezensionen aus der Lesejury (23)

Leipzig80 Leipzig80

Veröffentlicht am 02.12.2018

Waringham, die 5

Natürlich gehöre ich zu den Fans der Waringham Saga und war sehr froh den fünften Band über die Lesejury gewonnen zu haben.

Jedem der die bisherigen Bände gelesen hat, ist klar das sich viel um und mit ... …mehr

Natürlich gehöre ich zu den Fans der Waringham Saga und war sehr froh den fünften Band über die Lesejury gewonnen zu haben.

Jedem der die bisherigen Bände gelesen hat, ist klar das sich viel um und mit Pferden abspielt, normalerweise.
Diesmal begleiten wir zwei Mitglieder der Familie, Eleanor und Isaac, ausgerechnet die beiden Geschwister, die sich nicht ausstehen können.

Eleanor ist Hofdame, bei Elisabeth der I, dadurch wird dem Leser viel über den Hof, das Leben dort, die Intrigen und die Launen der Königin erzählt. Eleanor, wird auch als _das Auge der Königin_ bezeichnet, was im Grunde nichts anderes als eine Spionin ist. Bei vielen historischen Ereignissen ist Eleanor dabei, vor allem wenn diese mit der von Elisabeth' "gehassliebten" Cousine Mary Stuart zu tun haben. Eleanor verliebt sich und führt für eine sehr moderne Beziehung, den die beiden heiraten nie und haben dennoch Kinder. Ein doppelter Skandal...

Isaac, will nichts mit dem Waringham Erbe zu tun haben, er scheint der einzige zu sein, der mit Pferden nicht so gut umgehen kann, wie alles seine Vorfahren. Eins hat er ihnen allen voraus, er wird nicht Seekrank, dass findet er heraus, als sich als blinder Passagier auf ein Schiff schleicht. Er wird natürlich entdeckt und sein Kapitän ist kein geringerer als John Hawkings, Freibeuter im Namen der Königin unterwegs und Sklavenhändler. Isaac und er verstehen sich von Anfang an nicht und Isaac bringt sich zu gerne in Schwierigkeiten, in dem er Hawkins die Stirn bietet. Ein guter Freund uns späterer Konkurrent, auf dem Schiff ist Francis Drake, der später berühmtere Pirat der Königin.
Isaac geht seinen Weg, nachdem er Sklave auf einer spanischen Insel war, oft in der _Neuen Welt_ war und beinahe auf hoher See verhungert wäre.

Dieser Band ist wie die Vorgänger gut geschrieben, so dass ich dieses Buch wieder regelrecht verschlungen habe. Natürlich fällt auf, dass die Figuren wie Isaac und Eleanor bewusst so konstruiert wurden, damit sie die vielfältige Geschichte des Elisabethanischen Zeitalters einfangen und somit nicht all Zuviel mit den Protagonisten der Vorgänger zu tun haben. Ich fand es dennoch gut lesbar und sehr abwechslungsreich, auch wenn ich mit der privaten Situation von Eleanor nicht viel anfangen konnte, da zu sehr gekünstelt. Das ist aber letztlich jammern auf hohem Niveau

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 19.05.2018

Etwas schwächer - aber ein immer noch toller Abschlussband der Waringham-Reihe

Das Buch kann erneut hervorragend unterhalten und verbindet in gewohnt hoher Qualität reale historische Ereignisse mit einer spannenden, turbulenten und mitreißenden fiktiven Handlung.

Dem treuen Reihenleser ... …mehr

Das Buch kann erneut hervorragend unterhalten und verbindet in gewohnt hoher Qualität reale historische Ereignisse mit einer spannenden, turbulenten und mitreißenden fiktiven Handlung.

Dem treuen Reihenleser sind die "Waringhams" ja aus den vergangenen Bänden bereits "an´s Herz gewachsen" und auch in diesem Band gelingt es der Autorin die Familiengeschichte mit neuen Protagonisten bestens fortzuführen.

Es mag an mir liegen, dass die historischen Persönlichkeiten mich diesmal nicht so faszinieren konnten; sind diese und ihr Leben doch selbst dem durchschnittlich an Geschichte interessierten Leser nur allzuoft bekannt (Elizabeth I. und Mary Stuart zum Beispiel). Neu interpretiert hat sie dagegen den "Seehelden" Francis Drake.

Ich hatte erst kürzlich das Buch "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett gelesen. Dieses spielt im gleichen Zeitraum, konnte mich aber weniger überzeugen - insbesondere ist Rebecca Gable die Verknüpfung von Historie und fiktiver Geschichte deutlich ansprechender gelungen.

Wie immer war der Schreibstil fantastisch und liess mich förmlich "durch die Seiten fliegen" !

Ich habe gezögert, ob ich für die ganz leichten Schwächen einen Stern abziehen sollte; habe mich aber in Anbetracht des Gesamteindrucks über alle 5 Bücher hinweg dagegen entschieden. Immerhin waren dabei auch Bände die durchaus einen Stern über die üblichen 5 hinaus verdient gehabt hätten.

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sommerlese sommerlese

Veröffentlicht am 13.04.2018

Hat mich zwar gut unterhalten, aber es kommt nicht an die Vorgänger heran.

Nachdem die Waringham-Reihe im Mittelalter begonnen hat, spielt das Geschehen des 5. Bandes im Höhepunkt der Renaissance, dem goldenen elisabethanischen Zeitalter. Dadurch verlassen wir die Gegend um Waringham ... …mehr

Nachdem die Waringham-Reihe im Mittelalter begonnen hat, spielt das Geschehen des 5. Bandes im Höhepunkt der Renaissance, dem goldenen elisabethanischen Zeitalter. Dadurch verlassen wir die Gegend um Waringham und erkunden die weite Welt. Die Seefahrerära hat jetzt ihre Hochzeit und macht sich zu neuen Ufern auf.
Wir tauchen ein in den Religionskonflikt zwischen Papisten und Reformierten, sehen das Leben bei Hofe Elisabeths mit kulturellen Höhepunkten, erleben die neue Welt mit ihren beeindruckenden Ansichten, erfahren Schreckliches über Sklaverei und Ausbeutung und begleiten die Protagonisten auf ihren abwechslungsreichen Lebenswegen mit ihren persönlichen Gedanken und Emotionen.
So kennt und liebt man die Romane von Rebecca Gablé.

Was ich aber kritisieren möchte, ist das Fehlen eines diese vielfältigen Figuren, Handlungen und Schauplätze mit einem übergeordneten Stranges. Es werden viele berühmte Persönlichkeiten der damaligen Zeit in den Roman eingebaut. Nicht alle werden so glorreich beschrieben, wie man sie kennt.
Daneben führen diverse Nebenhandlungen und Figuren durch den Roman. Diese haben mich zwar eindrucksvoll begleitet, aber vor lauter Wendungen der Geschehnisse und Verbindungen der Personen fühlte ich mich etwas verloren. Hier fehlte mir definitiv der rote Faden.


Mir hat der mitreißende Schreibstil von Rebecca Gablé wieder ausgesprochen gut gefallen, ihr gelingt es einfach, eine Atmosphäre zu erstellen, die zeitgemäß erscheint.
Mich erstaunt immer wieder, wie es ihr gelingt, hervorragend recherchierte historische Fakten mit Leben zu füllen und Fiktion und Realität lebendig zu vermischen.

Aufgrund der bisherigen Erfolgsromane liegt die Messlatte allerdings sehr hoch, gegen andere historische Romane gehört die Autorin immer noch zur Spitze und daher gebe ich diesem, auch unabhängig von den anderen Bänden der Reihe zu lesenden Roman, volle 4 Punkte.


"Der Palast der Meere" steht für großartige Erzählkraft und Unterhaltung, für Fans der Reihe ist es ein Muss. Andere finden einen bunten historischen Roman mit vielfältigen Figuren und Ereignissen vor, die diese Autorin immer wieder zum Leben erweckt.

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Lesebrille Lesebrille

Veröffentlicht am 01.02.2018

Palast der Meere, eine neue Generation

Mit Palast der Meere hat Rebecca Gable eine weitere Fortsetzung der Waringham-Saga geschrieben und führt quasi eine neue Generation ein, die zur Hochzeit Elisabeth der 1. spielt. Mit Eleonor als "Ohr" ... …mehr

Mit Palast der Meere hat Rebecca Gable eine weitere Fortsetzung der Waringham-Saga geschrieben und führt quasi eine neue Generation ein, die zur Hochzeit Elisabeth der 1. spielt. Mit Eleonor als "Ohr" der Königin und Isaac,der aus der Art schlägt, und unter die Freibeuter tritt. Viele verschiedene Schicksale, an denen dem Leser die englische Geschichte auf spannende Weise nähergebracht wird.Viele historische Personen werden in den Roman mit einbezogen u.a. Sir Francis Drake. Mit seinen 960 Seiten ein sehr dickes Buch,das aber keine Langatmigkeiten hat,es ist in einem leichten Schreibstil , sehr flüssig und interessant geschrieben. Ich würde mich über eine weitere Fortsetzung der Waringham-Saga sehr freuen.

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nasa2000 nasa2000

Veröffentlicht am 29.09.2017

Der Palast der Meere

Der Palast der Meere ist der 5te Teil der sagenhaften Waringham Reihe. Bei diesem Buch werden die Leser in die Zeit der Regierung von Elisabeth I. entführt. Man wird in die Jahre 1560-1588 entführt. In ... …mehr

Der Palast der Meere ist der 5te Teil der sagenhaften Waringham Reihe. Bei diesem Buch werden die Leser in die Zeit der Regierung von Elisabeth I. entführt. Man wird in die Jahre 1560-1588 entführt. In diesem Roman werden wieder Fakten und Fiktionen miteinander verwoben und so ist ein toller historischer Roman entstanden.

Die Autorin hat große Persönlichkeiten wie Elisabeth I., Mary Stewart, John Hawkins oder Francis Drake mit ihrer Fiktiven aber sehr liebenswerten Familie Waringham verbunden. Die Schicksale sind eng miteinander verwoben, so ist Eleanor of Waringham das Auge der Königin und ihre beste Freundin. Als Spionin der Königin ist Eleanors Liebe zum König der Diebe natürlich sehr gefährlich und dadurch ist Eleanor angreifbar. Auch ihr Halbbruder Isaac führt ein gefährliches Leben, denn er hat sich auf das Schiff von dem Freibeuter John Hawkins geschlichen. Nach zwei Jahren Sklavendasein auf Teneriffa kommt er frei. Allerdings muss er sich verpflichten im Dienste von John Hawkins zu sein. Das heißt ein Leben auf dem Meer als Freibeuter und Sklavenhändler. Letzteres passt Isaac aber gar nicht.

Man merkt schon am Titel des Buches das man sich hier nicht nur im beschaulichen England aufhält, sondern man begibt sich mit Isaac und Co auf weite Reise. Man bekommt tolle Eindrücke über die Seefahrten, über die Neue Welt, exotische Lebensarten, aber auch über Herrschaftsansprüche und eine feministische Regierungsform durch Elisabeth I.

Die Protagonisten sind alle sehr gut getroffen, sehr lebendig geschildert und jeder hat seine Ecken und Kanten, was sie nur noch liebenswerter machen. Bei den historischen Personen hat Frau Gable wieder ihren Gespür für Recherche und gezeigt, denn sie sind alle authentisch und geschichtlich belegt dargestellt. Da rein hat sie sehr passend ihre Fiktiven Protagonisten platziert, die weder fehl am Platz noch unauthentisch wirkten. Es war alles abgerundet und sehr lesenswert.

Was mich etwas gestört hat waren manche Details die dann doch konstituiert wirkten. Zum Beispiel, das Isaac mitten in der Wildnis auf einen alten Freund traf der ihm das Leben gerettet hat, oder er ausgerechnet die englischen Seemänner aus spanischer Gefangenschaft gerettet hat mit denen er früher zur See gefahren ist. Aber sei es drum es machte am Ende die Geschichte rund und ausgeglichen.

Allerdings kann, aus meiner Sicht, dieses Buch nicht ganz an die Vorgänger ran. Mir standen hier, im Gegensatz zu den anderen 4 Bändern, die Familie und das Land bzw das Gestüt Warigham zu wenig im Fokus. Über Jahrhunderte weg hat man sich an den Mönchskopf gewöhnt an den Anblick der Burg, des sagenhaften Gestüts und den Pferdemarkt der einfach zu Waringham gehört. Es wird immer beiläufig erwähnt, aber man fühlte sich nicht wie zu Hause. Bei den anderen Bändern war das anders.

Unabhängig von den anderen Romanen betrachtet ist der Autorin hier trotzdem ein fulminanter Roman gelungen. Ich wurde wunderbar Unterhalten. Das Buch ist für jeden der historische Romane liest etwas, nicht nur für Warigham Fans.

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Autorin

Rebecca Gablé

Rebecca Gablé - Autor
© FinePic

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Besonders die Romane um das Schicksal der Familie Waringham genießen …

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