Die fremde Königin
 - Rebecca Gablé - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Historische Romane
763 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-3943-7
Ersterscheinung: 27.04.2017

Die fremde Königin

Historischer Roman
Band 2 der Reihe "Otto der Große"

(80)

"Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt"

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.

Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...

Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos "Otto der Große" ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach "Das Haupt der Welt" ist "Die fremde Königin" der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe.


 

Rezensionen aus der Lesejury (80)

Buchfresserchen Buchfresserchen

Veröffentlicht am 14.03.2022

Das Leben des Panzerreiters Gaidemar

Als die italienische Königin mit ihrer Tochter entführt wird erhält Gaidemar, ein Panzerreiter aus dem Gefolge König Ottos den Auftrag sie zu befreien.
Als ihm das gelingt fängt diese Geschichte an, die ... …mehr

Als die italienische Königin mit ihrer Tochter entführt wird erhält Gaidemar, ein Panzerreiter aus dem Gefolge König Ottos den Auftrag sie zu befreien.
Als ihm das gelingt fängt diese Geschichte an, die dem aufmerksamen Hörer das Leben des Bastards und Ziehsohn derer von Saalfeld Ende des ersten Jahrtausends näher bringt.

Das Cover ist schlicht , aber trotzdem königlich, gehalten . Und der Klappentext verrät zunächst wenig über dieses Historienepos.
Mit über 28 h Hörzeit begleitet man Gaidemar über viele Jahre seines Lebens.

Man erfährt immer wieder wie wenig ein Leben in der damaligen Zeit zählte, lernte viele Herrscher mit Namen kennen, die ich mir jedoch nicht alle merken konnte.
Aber neben vielen Schauplätzen innerhalb Europas wurde schnell klar wie groß die Königsfamilie war und wie die verwandtschaftlichen Verhältnisse waren. Es gab unzählige Bastarde, die zur Aufzucht in adelige Familien gegeben wurden. So erfuhr man so nach und nach wie die einzelnen Personen von Geburt oder durch Heirat miteinander verknüpft waren.
Und immer mittendrin Gaidemar, der Königin Adelheit und dessen Gemahl Otto, aber auch seinem Herrn Wilhelm jederzeit blind zu dienen schien.

Nicht nur seiner Herrschaft wurde Hass entgegen gebracht, auch er wurde von vielen aufgrund seiner Herrschaftstreue und auch seiner Abstammung aufrichtig gehasst.

Viele Menschen mussten durch Krieg, aber auch durch Meuchelmord, oder Folter ihre Leben lassen. Manche schon in ganz jungen Jahren, manche nach einem gnadenreichen Leben. Es wurde geliebt und gelitten und ich als Hörerin war immer mittendrin.

Die Bilder die das Gehörte in mir entstehen ließen waren manchmal sehr grausam, aber auch lustig, lieblich und abenteuerlich.
Eine Zeit in der ich nicht selbst hätte leben wollen, die mich aber trotz der Grausamkeit immer wieder begeistern kann.
Viele Strecken haben sie damals übers Jahr hinter sich gebracht und auf erstaunliche Weise sind sich Personen immer wieder über die Füße gelaufen.

Mich hat das Hörbuch sehr gut unterhalten, auch wenn ich mir die Namen und Zusammenhänge vieler Personen nicht merken konnte. Die Herrscherfamilie, ihre engsten Verwandten und Freunde sowie ihr Gegenspieler bekamen vom Erzähler alle eine eigene Stimmlage, durch die ich sofort wusste wen ich gerade vor mir hat.

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Skyhawksister Skyhawksister

Veröffentlicht am 06.07.2021

Gable schreibt einfach super

Der erste Teil hat mich schon absolut begeistert und bei diesem Teil war es genauso. Als die 700 Seiten vorbei waren, war ich richtig traurig.
Wir treffen alte Bekannte, wie den listigen Henning, auch ... …mehr

Der erste Teil hat mich schon absolut begeistert und bei diesem Teil war es genauso. Als die 700 Seiten vorbei waren, war ich richtig traurig.
Wir treffen alte Bekannte, wie den listigen Henning, auch Tugomir treffen wir wieder. Rebeccas Gables Schreibstil ist wie immer unvergleichlich. Beginnt man einmal, muss man einfach weiterlesen und schnell schließt man einige Figuren ins Herz. Oder hasst sie. Mein Hass für Henning hat nie nachgelassen 😃
Das Buch zeigt den steinigen Weg Ottos bis zur Kaiserkrönung und die Hauptperson, Adelheid, hat mir sehr gut gefallen. Eine starke Königin, die gegen alle Vorurteile kämpfen muss und manchmal auch gegen die Familie ihres Mannes und sich selbst.
Alles in allem gebe ich 5/5 Sternen 😃 Diese zwei Bücher stehen den Waringhams in nichts nach.

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Patrick_1995 Patrick_1995

Veröffentlicht am 14.03.2021

Ein historischer Roman vom Feinsten

951, eine Epoche aus der man eigentlich nicht so viel weiß. Doch Gablé gelingt es einen mitzunehmen auf ein spannendes Abenteuer, mir hat der Roman sehr gut gefallen …mehr

951, eine Epoche aus der man eigentlich nicht so viel weiß. Doch Gablé gelingt es einen mitzunehmen auf ein spannendes Abenteuer, mir hat der Roman sehr gut gefallen

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Blackfairy71 Blackfairy71

Veröffentlicht am 22.03.2019

Der zweite Teil der Saga von Otto II.

Das deutsche Reich im Jahr 951. Gaidemar, Panzerreiter in König Ottos Heer und ein Bastard unbekannter Herkunft, befreit die italienische Königin Adelheid von Burgund aus der Gefangenschaft des Grafen ... …mehr

Das deutsche Reich im Jahr 951. Gaidemar, Panzerreiter in König Ottos Heer und ein Bastard unbekannter Herkunft, befreit die italienische Königin Adelheid von Burgund aus der Gefangenschaft des Grafen Berengar in Garda. Auf der gemeinsamen Flucht verliebt er sich in die selbstbewusste junge Frau, aber Adelheid heiratet König Otto. Adelheid vergisst allerdings nicht, was Gaidemar für sie getan hat und so wird er zu ihrem Vertrauten in den nächsten Jahren. Außerdem schließt er Freundschaft mit Ottos unehelichem Sohn Wilhelm und Prinz Liudolf, der darauf hofft, Ottos Nachfolger zu werden. Aber als Adelheid schwanger wird, rückt die Krone für Liudolf in weite Ferne. Zusammen mit seinem Schwager Konrad zettelt er eine Rebellion gegen seinen Vater an.
Gaidemar zieht mit Otto in die Schlacht am Lechfeld und besiegt die Ungarn, was ihm großen Respekt am Hofe einbringt. Und endlich erfährt er auch, wer sein Vater und seine Mutter waren. Schließlich verlobt er sich mit einer slawischen Prinzessin, was auch den Frieden mit den Völkern jenseits der Elbe sichern soll.
Aber als Otto und Adelheid zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, taucht ein alter Feind wieder auf.


"Könige sind wie Gaukler. Sie blenden mit ihrem Mummenschanz, damit die Untertanen nicht merken, wenn das Reich auseinanderfällt."
Dies sagt Adelheid zu ihrer Tochter und spiegelt sicher perfekt die damalige Zeit. Egal wie schlecht es ihm ging, ein König musste immer nach Außen hin den Schein wahren, dass alles in Ordnung war.

"Die fremde Königin" ist die Fortsetzung der Geschichte von Otto. I aus "Das Haupt der Welt" und sie erzählt von den Jahren, als er seine zweite Frau, Adelheid von Burgund, heiratete und schließlich zusammen mit ihr zum Kaiser gekrönt wurde. Es geht um Familie und Loyalität, Werte wie Ehre und Treue. Wie immer gelingt es der Autorin, Geschichte auf wunderbare Weise lebendig werden zu lassen. Und ich finde es wichtig, dass man auch über deutsche Geschichte Bescheid weiß, die vor 1939 stattfand.
Gleich von Beginn an ist man mitten in der Handlung, alles ist lebhaft und anschaulich beschrieben. Die Charaktere sind vielschichtig und nicht einfach nur gut oder böse.
Außerdem trifft man alte Bekannte aus "Das Haupt der Welt", wie z. B. Tugomir, den Fürsten der Heveller.
Gerade wenn alles soweit zurück liegt, gibt es viele weiße Flecken in der Geschichte, die es zu füllen gilt. Auch hier gelingt dies Rebecca wieder wunderbar, so dass man am Ende denkt: Ja, genau so könnte sich alles abgespielt haben.

Zu Beginn gibt es eine Auflistung der Personen, gekennzeichnet nach fiktional und historisch. Am Ende gibt es wieder ein erklärendes Nachwort sowie den Stammbaum der Ottonen.

Man kann "Die fremde Königin" sicher auch lesen, ohne "Das Haupt der Welt" zu kennen, aber dann verpasst man einfach eine tolle Geschichte über einen der größten Könige und interessantesten Männer unseres Landes.

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 20.05.2018

Hervorragende Fortsetzung der Reihe - eine Geschichtsstunde mit Genuss

Einen ganz kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Dieses Buch ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe um den mittelalterlichen König ... …mehr

Einen ganz kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Dieses Buch ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe um den mittelalterlichen König Otto. Erneut versteht es die Autorin historische Ereignisse mit einer tollen fiktiven Geschichte zu verbinden. Das gelingt so gut, dass es dem Leser sehr schwer fällt zwischen Fiktion und historisch belegten Passagen zu unterscheiden.

Im Anhang wird in Stichpunkten erklärt was real war - und was nicht. Da ist der Leser stellenweise schon überrascht, was alles den Tatsachen entspricht.

Die Schreibweise ist bekannt locker, deutlich, manchmal derb und dem Genre und der Handlung angemessen. Trotz des Umfangs des Buches fliegt man nur so durch die Seiten. Zum Lesevergnügen tragen auch die diversen verschiedenen Sichtweisen auf das Geschehen positiv bei. Zwar erschwert die Vielzahl der Figuren manchmal den Überblick zu behalten - aber das ist der Komplexität der Handlung geschuldet und zu verschmerzen.

Ein tolles Buch das mir ein paar sehr schöne Lesestunden bereitet hat und Lust auf mehr erzeugt hat.

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Autorin

Rebecca Gablé

Rebecca Gablé - Autor
© Olivier Favre

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Besonders die Romane um das Schicksal der Familie Waringham genießen …

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